Ammersee-Tagebuch

LEADER-STEUERKREIS BERÄT PROJEKT „LANDESKULTURELLER WANDERWEG“
Öffentliche Tagung des LEADER-Entscheidungsgremiums am 31. Juli in Andechs

(27. Juli 2017) Bei der öffentlichen Steuerkreissitzung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ammersee am kommenden Montag (31. Juli, 18:30 Uhr) im Rathaus der Gemeinde Andechs werden zwei neue Projekte beraten und zur Beschlussfassung gebracht: „Landeskultureller Wanderweg auf Erlinger Flur“ sowie „Vernetzung Ferienprogramme in der Region“ im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“. Auf der Tagesordnung des LAG-Entscheidungsgremiums stehen außerdem Informationen zu in Vorbereitung befindlichen Kooperationsprojekten, Neues aus dem EU-Förderprogramm LEADER sowie aktuelle Monitoringergebnisse des LAG-Managements.

Zur öffentlichen 5. Steuerkreissitzung der LEADER-Periode 2014-2022 im Rathaus der Gemeinde Andechs sind interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen. Zum Beginn werden aktuelle Monitoringergebnisse vom LAG-Management vorgestellt. Danach stehen die Projekte „Landeskultureller Wanderweg auf Erlinger Flur“ sowie „Vernetzung Ferienprogramm in der Region“ im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ zur Beratung und Beschlussfassung auf der Tagesordnung. Vorgestellt werden die noch in Entwicklung befindlichen Kooperationsprojekte „40 Jahre König-Ludwig-Weg“, „Haus LebensWert“ sowie „Vernetzungsplattform Demenz“.

„Landeskultureller Wanderweg auf Erlinger Flur“
Bei dem von der Gemeinde Andechs beantragten Projekt „Landeskultureller Wanderweg auf Erlinger Flur“ geht es um einen Wanderweg mit innovativen Elementen. Dieser soll gemeinsam mit Vertretern örtlicher Institutionen, die für verschiedenste Themen stehen (Bauernverband, Kloster Andechs, Heimatverein Erling-Andechs, Gemeinderat) sowie mit einzelnen Bürgern entwickelt werden. Geplant sind Informationstafeln, Sitzgelegenheiten, interaktive Objekte sowie begleitende Maßnahmen, wie z.B. ein Infofaltblatt. Während der Umsetzung von Oktober 2017 bis Juni 2019 sollen bei einzelnen Maßnahmen nach Möglichkeit Schüler der örtlichen Grundschule eingebunden werden.

Im Antrag sind Projektziele und Bezug zur Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) skizziert. So soll ein kulturhistorischer Ort attraktiv dargestellt und ein Beitrag geleistet werden zur Information und Bewusstseinsbildung bzgl. Erling und der regionalen Landeskultur sowie zur Entwicklung einer regionalen Identität. Es soll eine Freizeitattraktion für Einheimische und Gäste aus näherer wie weiterer Umgebung und ein Beitrag zu Lebensqualität und Wertschöpfung geschaffen werden. Der landeskulturelle Wanderweg soll zudem Anlaufpunkt für Schulklassen, Kindergartengruppen und Freizeitgruppen werden. Dem Projekt, dessen Kosten mit 54.400 EUR beziffert sind, wird Bedeutung für das gesamte LAG-Gebiet attestiert. Es handelt sich um eine „innovative Attraktion, die wichtige Themen der Region (Kulturgeschichte und Natur) exemplarisch vermittelt.

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ERFOLGREICHE WORKSHOP-PREMIERE IN DIESSEN: „REALISTISCHE IDEEN JUNGER LEUTE, DIE SELBST ETWAS TUN WOLLEN“

(19. Juli 2017) Von Beachvolleyballplatz, modernisierter Skaterbahn über flächendeckend freies WLAN sowie direkte Verkehrsanbindung an München mit seinen kulturellen und sportlichen Angeboten für Jugendliche bis hin zu einem die Badeplätze ansteuernden Eis-verkaufenden Boot auf dem Ammersee: Über eine mangelnde Ideenvielfalt will sich die Initiatorin des Jugendworkshops vom vergangenen Montag im Dießener Jugendtreff auf gar keinen Fall beklagen.

Im Gegenteil: Meike Petro, Regionalmanagement-Studentin an der FH Weihenstephan-Triesdorf, die in Zusammenarbeit mit der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ammersee ihre Masterarbeit zum Thema Jugendbeteiligung in der Regionalentwicklung Ammersee schreibt, ist mit der Auftaktveranstaltung zufrieden. Beim Workshop zum LEADER-Projekt „Vernetzte Jugendplätze“ diskutierten angeregt und ernsthaft elf Jugendliche. „Wir haben nicht nur über konkrete, realistische Ideen gesprochen, sondern junge Leute getroffen, die auch bereit sind selbst etwas zu tun“, so Meike Petro.

Nach der Bestandsaufnahme sollen Ideen mit engagierten Jugendlichen in den Gemeinden in umsetzbare Projekte weitergeführt werden. Im LEADER-Projekt „Vernetzte Jugendplätze“ der LAG Ammersee geht es um die Entwicklung von Freizeitangeboten der 16 LAG-Gemeinden. Deren Bürgermeister haben ein koordiniertes Vorgehen verabredet. Dazu hat das LAG-Management verschiedene Aktivitäten gestartet. Neben dem Workshop im Dießener Jugendtreff und einer laufenden, breit angelegten Befragung Jugendlicher in den LAG-Gemeinden gehörte unlängst eine Kooperation mit der Hochschule München dazu. Dort wurden das Freizeitverhalten und entsprechende Wünsche von Schülerinnen der Realschulen Herrsching und Dießen analysiert und in ein neu entwickeltes Planspiel aufgenommen. Weitere wesentliche Erkenntnisse für die laufende Bestandsaufnahme im LEADER-Projekt „Vernetzte Jugendplätze“ sollen Workshops in Jugendhäusern erbringen.

Den Erfolg der Auftaktveranstaltung vom vergangenen Montag hofft Meike Petro nun bei der Parallelveranstaltung für das Ammersee-Ostufer am kommenden Mittwoch (26. Juli) im Jugendhaus Wörthsee (Beginn: 17 Uhr) fortzusetzen. Auch dort sind Jugendliche eingeladen Vorstellungen einzubringen, wie sie ihre Ammersee-Region gestalten wollen. Nach den Sommerferien wird ein dritter Workshop für die nördlichen Gemeinden der LAG-Ammersee-Region geplant.

„Es wäre hilfreich für den Erfolg unserer Initiative, wenn Erwachsene – Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel – ihre Kinder und Jugendlichen über die Workshops informieren und sie ermuntern, sich mit Ideen und Engagement zu beteiligen“, so Meike Petro.

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NUR FÜR JUNGE MITMACHER!

Hinkommen. Mitmachen. Spaß haben!

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„MISSION PARTYINSEL“: STUDENTEN ENTWICKELN IM PROJEKT „VERNETZTE JUGENDPLÄTZE“ PLANSPIEL FÜR SCHÜLER

(1. Juli 2017) Allianzen schmieden, Missionen erfüllen, anderen kostbare Grundstücke wegschnappen, Würfelglück: Es wirkt wie ein fröhlicher Monopoly-Spieleabend am Morgen, in einer Vertretungsstunde der Realschule Herrsching. Doch für die Studierenden der Hochschule München ist dieser Vormittag die Nagelprobe eines von ihnen entwickelten „spielerischen Kommunikationswerkzeugs“ einer handfesten Studienarbeit. Und für die 50 Schülerinnen aus Herrsching und Dießen ist es Geografie-Unterricht einer völlig neuen Art, die sichtbar Spaß macht.

Es geht um das LEADER-Projekt „Vernetzte Jugendplätze“ der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ammersee. Die 16 LAG-Gemeinden wollen Freizeitangebote für Jugendliche koordiniert weiterentwickeln. Dazu hat das LAG-Management eine Kooperation mit der Hochschule München initiiert. Die Architektin und Städtebauerin Prof. Dr.-Ing. Andrea Benze, Lehrstuhl Städtebau und Theorie der Stadt, unterstützt seit dem Frühjahr mit ihren Studierenden.

Anfang April hatten sie in zwei Workshops mit Schülern der Realschulen Herrsching und Dießen ermittelt, wo sich Jugendliche in den Schulwochen und in ihrer Freizeit aufhalten, wie sie an ihre bevorzugten Freizeitorte gelangen und welche Angebote ihnen fehlen. Die Studierenden werteten die Ergebnisse aus und entwickelten danach ein Spiel: ein spielerisches Werkzeug für die Kommunikation mit Jugendlichen über die Entwicklung der Ammersee-Region. Zukunftsideen der Schüler aus den April-Workshops – von „besserer Nahverkehr“ über „Strandbaden aufwerten“, „mehr Jugendzentren“ bis hin zu „mehr Wasserspiele am See (z.B. Trampolin)“ und „Partyboot oder Par-tyinsel“ – waren in das Spiel eingeflossen.

Allianzen schmieden für die „Mission Partyinsel“
Dieses mutet wie das populäre Monopoly an. Die Spieler schlüpfen zunächst in unterschiedliche Rollen, die im realen Leben bei Entwicklungsprojekten konträre Positionen einnehmen können: Jugendliche, Naturschützer, Rentner, Künstler usw. Zum Beginn jeder Spielrunde müssen sich die Interessensgruppen mehrheitlich auf eine Mission verständigen, die anschließend in Würfelrunden verwirklicht werden soll. Das Aufgabenspektrum dieser Missionen hatten die Spielgestalter aus den Workshopergebnissen abgeleitet: Da gilt es z.B. einen Kultur-Wanderpfad anzulegen, einen Ringbus um den See zu starten, freies WLAN einzurichten, bis hin zu einer schwimmenden Partyinsel auf dem Ammersee.

Im Spielverlauf mussten die unterschiedlichen Akteure für ihre Projekte notwendige Flächen erwerben (oder auch anderen Gruppen wieder wegschnappen). Es prallten also konträre Nutzungsinteressen der jeweiligen Gruppen aufeinander. So lernten die Schüler spielerisch Mechanismen kennen, wie Meinungen gebündelt, Kompromisse gefunden und Interessen in der Region umgesetzt werden können. Je tiefer die Schülerinnen mit dem Brettspiel vertraut wurden, umso aufgeschlossener diskutierten sie lösungsorientiert mit anderen „Interessensgruppen“ am Tisch. Maria Wenger-Reinhard, Geografie-Lehrerin an der Realschule Herrsching, hatte das LAG-Projekt seit Beginn engagiert unterstützt. Das dabei entwickelte Spiel setze auch „wichtige Akzente im Rahmen der fächerübergreifenden Erziehungsaufgabe der politischen Bildung“, zeigte sie sich zufrieden.

Öffentliche Workshops am 17. Und 26. Juli in Dießen und Wörthsee
Die Studierenden von Professor Benze haben Ende Juni an der Hochschule München ihre Studentenarbeiten abschließend präsentiert – dazu gehörten auch das Brettspiel und eine „Schatzkarte Ammersee – Kartierung von Möglichkeitsräumen“.

Fortgesetzt wird die Arbeit am LAG-Projekt „Vernetzte Jugendplätze“ am 17. und 26. Juli in den Jugendhäusern Dießen und Wörthsee. In öffentlichen Workshops sind Jugendliche eingeladen ihre aktuellen Treffpunkte zu bewerten und neue Ideen zu deren Gestaltung zu entwerfen. Mehr Inputs sollen zudem mit einem Fragebogen des LAG-Managements speziell für Jugendliche erhoben werden.

Ein erster Meilenstein des Projekts ist die beschlossene Soccerbox in Dießen. Hier sollen auch Erfahrungen mit der Beteiligung Jugendlicher an Konzept und Betrieb gesammelt werden. Daran anknüpfend sollen weitere Projekte in der Ammersee-Region auf den Weg gebracht werden.

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TREFFEN MIT „LOCAL ACTION GROUP – RAZLOG“ IN SÜDWESTBULGARIEN

(14. Juni 2017) Eine private Reise zum Freelance Weekend 2017 im südwestbulgarischen Coworking Space Bansko haben Hans-Peter Sander, verantwortlich im LAG-Management für Öffentlichkeitsarbeit und Community-Management, und Petra Sander, Gemeinderätin in Dießen und LEADER-Referentin der Ammersee-Gemeinde, zu einem Besuch der dortigen Lokalen Aktionsgruppe Razlog genutzt. Razlog (13 403 Einw., 825 m ü.d.M., gelegen am nördlichen Fuß vom Pirin Gebirge) ist 5 km von Bansko entfernt.

(Gespräch in Razlog, v.l.n.r.: Nelly Stoycheva, Rechtsanwältin aus Razlog, übersetze das Gespräch; Petra Sander, Hans-Peter Sander, Veneta Naneva, Managerin LAG Razlog)

In einem sehr aufgeschlossenen Gespräch mit der LEADER-Managerin, Veneta Naneva, stellten sich die LAGs Razlog und Ammersee vor, wurden Informationen zur Arbeitsweise und zu erfolgreich abgeschlossenen wie auch anstehenden Projekten ausgetauscht. Schwerpunktmäßig fördert die LAG Razlog Projekte zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Verabredet ist, den Kontakt zwischen den LAGs Razlog und Ammersee zu pflegen und sich künftig bei Kooperationsideen auszutauschen. Im Oktober wird in Bulgarien das 10-jährige Bestehen des LEADER-Programms mit aktuell ca. 40 lokalen Aktionsgruppen im Land begangen.

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GÄSTE AUS POLEN LERNEN AMMERSEE-REGION KENNEN 
LAG AMMERSEE UND LGDs REGION KOCIEWIE LOTEN KOOPERATIONEN AUS

(26.05.2017) Vom 21. bis 23. Mai besuchte eine polnische Delegation die Ammersee-Region. Die ManagerInnen regionaler Aktionsgruppen im europäischen Förderprogramm LEADER aus der Region Kociewie, 50 km südlich von Gdansk, wollten die LAG Ammersee kennenlernen und Möglichkeiten künftiger Kooperationen ausloten.

Sonntagabend wurden die Gäste nach rund 800 km Busanreise in der LEADER-Gemeinde Eresing unter anderem von Bürgermeister Josef Loy begrüßt. (Bild)sdr

Unsere polnischen Besucher vertraten die drei zusammengeschlossenen lokalen Aktionsgruppen (in Polen „LGD“): Świecie, Starogard Gdański sowie Tczew. Das Management der LAG Ammersee hatte, unterstützt von der gwt – Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Landkreis Starnberg, ein umfangreiches Besuchsprogramm organisiert.

Montagfrüh hieß Dießens Bürgermeister Herbert Kirsch die Gäste zu einem Treffen mit Vorstand und Management der LAG Ammersee im Rathaus der Marktgemeinde willkommen. Bei dem Arbeitstreffen, geleitet vom LAG-Vorsitzenden Werner Grünbauer, Bürgermeister der Gemeinde Pähl, präsentierten sich die Regionen und wurden erste Meinungen zu angestrebten Kooperationen erörtert. (Bild)

LGD am Ammersee _ Rathaus DIessen
Danach startete eine intensive Tour durch die Region. Mit dem SOS-Kinderdorf, der Andechser Molkerei Scheitz, dem Mesnerhof in Kerschlach, der Schreinerei Thaining, dem Marienmünster Dießen sowie dem Schacky-Park Dießen lernten die polnischen Gäste die Region in ihrer großen Vielfalt näher kennen.

Am Abend traf die Delegation bei einem Empfang im Schacky-Park mit Vertretern der LAG Ammersee und weiteren an einer Kooperation interessierten Akteuren zusammen. Landsbergs Landrat Thomas Eichinger betonte in einem Grußwort die große Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements zur Stärkung der europäischen Idee.cofcof

Am Dienstagmorgen stand zum Abschluss des Kurzbesuches ein Treffen im LEADER-geförderten Ammersee Denkerhaus auf dem Programm. In dem Arbeitsreffen berieten die LAG-Manager das weitere Vorgehen. Aktuell sind Kooperationen in den Bereichen Tourismusförderung und Erforschung und Pflege historischer Kulturlandschaften beabsichtigt. Einen Schwerpunkt bildete beim Gespräch im Ammersee Denkerhaus eine mögliche Zusammenarbeit beim Thema Innovationen und StartUps im ländlichen Raum.

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Der nächste Besuch aus der polnischen Region kommt bereits Anfang Juli: Dann nimmt eine Kinderfußballmannschaft erstmals am Ammersee-Cup teil.

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TURNUSMÄSSIGES TREFFEN DER BÜRGERMEISTER IN GRAFRATH

(18.05.2017) Am 10. Mai haben sich im Rathaus Grafrath turnusmäßig Bürgermeister der LAG Ammersee getroffen. Gastgeber war Grafraths 1. Bürgermeister, Markus Kennerknecht. Nach dem Tätigkeitsbericht des LAG Managers Detlef Däke war der erste Schwerpunkt der Beratungen die Vorstellung des Büros Schreiber, das mit der Konzepterstellung „Freizeiträume an den Seen der Region“ beauftragt worden ist. Dabei wurde das Vorgehen der Planer und deren Zusammenarbeit mit den Verwaltungen erörtert. Zweiter Schwerpunkt des Bürgermeistertreffens war die Vorbereitung des Delegationsbesuchs polnischer Partner-LAGs in der Ammersee-Region (21./22. Mai). Neben dem Besuchsprogramm berieten die Bürgermeister Inhalte der angestrebten Kooperation. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Stand möglicher Kooperationsprojekte.

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LAG-VORSITZENDER WERNER GRÜNBAUER ALS PÄHLS BÜRGERMEISTER WIEDERGEWÄHLT

Werner Gruenbauer(08.05.2017) Der Vorsitzende der LAG-Ammersee, Werner Grünbauer, ist gestern als Bürgermeister der Gemeinde Pähl wiedergewählt worden. Wir gratulieren herzlich, wünschen viel Erfolg und Freude, freuen uns auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit!

Wie der Merkur berichtet, erhielt Grünbauer 77,7 Prozent der abgegebenen Stimmen, die Wahlbeteiligung lag bei 41,7 Prozent. Die Bürgermeisterwahl fand „außer der Reihe“ statt, da Grünbauer nach dem Rücktritt seines Amtsvorgängers für eine volle Amtszeit von sechs Jahren gewählt worden war. Jetzt wurde er erneut für sechs Jahre gewählt.

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LEADER-PROJEKT IN DIESSENS PARTNERGEMEINDE WINDERMERE (UK)

(30. April 2017) Bei einer Osterreise in den nordwestenglischen Lake District bin ich in Diessens Partnergemeinde Windermere nicht ganz zufällig auf ein faszinierendes LEADER-Projekt gestoßen. Dort entsteht am Ufer des Lake Windermere das „Windermere Jetty Museum of Boats, Steam and Stories“ – auch gefördert im EU-LEADER-Programm.

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Das Windermere Jetty Museum hat eine bewegte Vergangenheit – und hoffentlich erfolgreiche Zukunft. 2006 musste das „Windermere Steamboat Museum“ nach 29 Betriebsjahren und zuletzt einem schleichenden Niedergang und ausgebliebenen Modernisierungen geschlossen werden. In den Folgejahren wurden die Exponate gesichert und ein Fundraising Programm aufgelegt. Es gelang auch, LEADER-Fördermittel zu gewinnen. Im November 2015 wurde der Neubau gestartet, das Museum soll in diesem Herbst eröffnet werden.

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Wir wünschen Diessens Partnergemeinde Windermere viel Erfolg mit dem faszinierenden Projekt! Viele Menschen der Ammersee-Region werden sich an die englischen Dampfboote aus dem Lake District vielleicht erinnern. 2008 hatten sie anlässlich der 10-jährigen Städtepartnerschaft einige Tage lang auf dem Ammersee mit ihren Rauchfahnen und Dampfpfeifen für Aufsehen gesorgt.

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In Stegen gab es jahrelang eine beherzte Initiative, ein Südbayerisches Schifffahrtsmuseum zu etablieren. Es musste aufgegeben werden. (Hans-Peter Sander)

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HERRSCHINGER REALSCHÜLER MIT SPAß UND IDEEN

(12. April 2017) Eine ungewöhnliche Doppelstunde Geografie erlebten dieser Tage 9. Klässler der Staatlichen Realschule Herrsching mit ihrer Lehrerin Maria Wenger-Reinhard. Die Professorin für „Städtebau und Theorie der Stadt“ an der Hochschule München, Prof. Dr.-Ing. Andrea Benze, traf mit fünf Studierenden die Schüler zu einem Workshop. Die Nachwuchswissenschaftler recherchieren das Freizeitverhalten Jugendlicher in der Ammersee-Region.

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Arrangiert vom Management der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ammersee im LEADER-Förderprogramm zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung der Ammersee-Region, ging es um wichtige Basisinformationen für zwei aktuelle LEADER-Projekte: „Vernetzte Jugendplätze“ sowie „Freizeiträume an den Seen der Region“. In fünf Arbeitsgruppen markierten die Schülerinnen und Schüler mit sichtbarem Spaß auf großen Landkarten, wo sie sich einerseits während der Schulwoche und andererseits am Wochenende bevorzugt aufhalten und mit welchen Verkehrsmitteln sie an diese Plätze gelangen. Auf einer dritten Landkarte konnten die 9. Klässler eintragen, wo sie sich welche Freizeitangebote wünschen. Die abschließenden Gruppenpräsentationen zu den Vorstellungen der Schüler erbrachten interessante erste Erkenntnisse und sorgten auch in der Klasse für angeregte Diskussionen.

Die Realschule Herrsching hatte als erste die Bitte des LAG-Managements an die Schulen der Ammersee-Region um Unterstützung bei seinen Recherchen begeistert aufgegriffen. Die Geografielehrerin Maria Wenger-Reinhard interessiert sich auch außerhalb der Schule für Regionalentwicklung und Fragen des Städtebaus. So freute sie sich ganz besonders, mit einem ungewöhnlichen Workshop ihren Schülern einmal praxisnah ein Thema nahe zu bringen, wie die Wissenschaft Geografie die Entwicklung der unmittelbaren Lebensbedingungen junger Leute unterstützt.

Ein zweiter Workshop an einer Schule des Ammersee-Westufers noch in diesem Frühjahr soll weitere Inputs für die Bestandsaufnahmen liefern. Prof. Benze wird mit den Studierenden die Ergebnisse zusammenfassen und analysieren. Das LAG-Management freut sich auf wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse für die beiden Gemeinschaftsprojekte „Freizeiträume an den Seen der Region“ und „Vernetzte Jugendplätze“, initiiert von der LAG Ammersee und den 16 Mitgliedsgemeinden.

Bei „Freizeiträume“ geht es um eine Bedarfserhebung als Grundlage für die Entwicklung eines vernetzten Freizeitangebots an den Seen der Ammersee-Region. Bei der LAG-Initiative „Vernetzte Jugendplätze“ haben die Mitgliedsgemeinden 2016 ein gemeinsames Vorgehen bei der Erstellung und Nutzung von Jugendplätzen in der Region vereinbart. Zunächst soll Transparenz über vorhandene Angebote geschaffen werden, dann ist eine abgestimmte Diversifizierung des Gesamtangebots angestrebt.

Danke Maria Wenger-Reihard und der Realschul-Rektorin, Rita Menzel-Stuck, Prof. Dr.-Ing. Andrea Benze und ihren Studierenden, den Schülerinnen und Schülern der Staatlichen Realschule Herrsching für ihre großartige Unterstützung und die wertvolle Arbeit!

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ERSTES MOBILITÄTSPROJEKT IN DER LEADER-REGION AMMERSEE (Nachtrag 12.04.2017: Aprilscherz!)

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(1. April 2017) Der Bahnhof Geltendorf als wichtigster Knotenpunkt nachhaltigen Personen-Schienenverkehrs der LEADER-Region Ammersee hat jetzt einen Quantensprung bei der Fahrgastfreundlichkeit gemacht: Seit heute stehen auf dem Bahnhof Napcabs genannnte Schlafkabinen zur stundenweisen Nutzung für Fahrgäste – z.B. bei längeren Wartezeiten auf Anschlusszüge – zur Verfügung. Reisende, die etwa weit nach Mitternacht am Umsteigebahnhof den letzten Zug nicht mehr erreicht haben, können einige Stunden erholsamen Schlaf im Warmen und Trockenen bis zu ihrer Weiterfahrt finden. Das neue, videoüberwachte Angebot ist allerdings derzeit nur für Bahn-Comfort-Kunden verfügbar und auch nicht ganz billig: 4 Stunden Schlaf in den Einzelbett-Kabinen (Kinder bis 10 Jahren dürfen bei einem Elternteil mit schlafen) kosten 40 EUR.

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VORSTANDSSITZUNG AM 9. MÄRZ IN WÖRTHSEE

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(10.03.2017) Am 9. März hat der Vorstand der LAG Ammersee in Wörthsee getagt. LAG-Manager Detlef Däke informierte detailliert über aktuelle Aufgaben und die Tätigkeit des LAG-Managements. Als besondere Herausforderungen behandelte er die Entwicklung von Kooperationsprojekten. Beraten wurde zudem ausführlich das weitere Vorgehen beim Projekt Wander- und Radwegenetz, Modul 2.

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FÖRDERBESCHEID FÜR SCHACKY PARK: 86.327 EUR UNTERSTÜTZUNG

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(V.l.n.r.: Ethelbert Babl, LEADER-Koordinator Region Allgäu – westliches Oberland beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, AELF Kempten; Sonja Keck-Herreiner, AELF Kempten; Christine Reichert, 1. Vorsitzende Förderkreis Schacky-Park; Herbert Kirsch, 1. Bürgermeister Marktgemeinde Dießen; Detlef Däke, Manager LAG-Ammersee; bei der Übergabe des Förderbescheids vor dem LEADER-unterstützt restaurierten Teehaus im Schacky-Park Dießen.)

(08.03.2017) Die 1. Vorsitzende des Förderkreis Schacky-Park Dießen am Ammersee e.V., Christine Reichert, hat gestern den LEADER-Förderbescheid 2017-2018 mit einem Gesamtvolumen von 86.327 EUR empfangen. Im Beisein von Dießens 1. Bürgermeister Herbert Kirsch nahm sie den Bescheid von Ethelbert Babl, LEADER-Koordinator Region Allgäu – westliches Oberland vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kempten, entgegen.

Mit den Fördermitteln können in den nächsten zwei Jahren wichtige Vorhaben im Landschaftspark verwirklicht werden: Historische Lampen sollen wiederhergestellt, der schmiedeeiserne Zaun restauriert, im Süden des Parks neue Spazierwege angelegt sowie im parkprägenden Teich eine Wasserfontäne nach altem Vorbild wieder erschaffen werden. Hinzu kommen soll eine informative Beschilderung markanter 100-jähriger Parkbäume sowie der Skulpturen und Brunnen.

Christine Reichert zeigte sich „hocherfreut“ angesichts der erneuten Unterstützung durch das von EU und Freistaat Bayern getragene LEADER-Förderprogramm. Mit den über 500 Mitgliedern des Schacky-Park-Vereins werde sie nun alles daransetzen, den mit der Förderung verbundenen Vorgaben gerecht zu werden. Der Förderkreis hat zu 50% die Projekte zu cofinanzieren und binnen zwei Jahren fertigzustellen. „Das sind ambitionierte Ziele“, so Reichert. „Deshalb wird der Förderkreis für jegliche Unterstützung dankbar sein, sei es mit Hacke und Schaufel oder mit kleineren oder größeren Spenden.“

LEADER-Koordinator Ethelbert Babl würdigte das enorme Bürger-Engagement, das Beeindruckendes geschaffen hat. Der Schacky-Park zeige als ein Leuchtturm-Projekt der Ammersee-Region eindrucksvoll, wie Bürger unterstützt durch LEADER ihre Heimat gestalten.

In der vorangegangenen LEADER-Förderperiode 2007-2014 waren mit 72.590 EUR Fördermitteln im Schacky-Park die Wiederherstellung des Teehauses, einschließlich behindertengerechter Weg mit Brückenneubau, und die Ertüchtigung des Brunnens „Neugierde“ unterstützt worden.

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KONTAKTE MIT PARTNER-LAGs  BEI ARBEITSBESUCH IN POLEN VERTIEFT

(05.03.2017) Klaus Horney, Vorstandsmitglied des LAG Ammersee e.V., und Hans-Peter Sander, LAG-Management, haben Ende Februar die drei polnischen Partner-LAGs in der Region Kociewie ca. 80 km südlich von Gdansk erneut besucht. Dabei wurden die Ende Mai 2016 während einer Delegationsreise der LAG Ammersee nach Polen geknüpften Kontakte vertieft, neue Kontakte hergestellt und erste Kooperationsideen konkretisiert.

Zum Auftakt des dreitägigen Besuchs fand ein Treffen im Rathaus der Gemeinde Nowe mit Managern der LAGs „Gminy Powiatu Swieckiego“ mit Sitz in Swiecie, „Chata Kociewia“ mit Sitz in Starogard Gdanski sowie „Wstega Kociewia“ mit Sitz in Tczew statt. Gastgeber waren der 1. Bürgermeister von Nowe, Czeslaw Wolinski, und sein Stellvertreter, Zbigniew Lorkowski.

Beide Seiten verständigten sich darauf, noch in diesem Jahr zu versuchen, zu jeweils einem wichtigen Event (z.B. Marktsonntage bzw. Stadtfeste) einen Marktstand mit regionalen Produkten + Tourismusinfos in den Partnerregionen zu beschicken. Persönliche Kontakte zwischen den Tourismusmanagern werden hergestellt. Konkretisierte Ansätze zur Entwicklung der Partnerschaft zwischen der polnischen und der Ammersee-Region betreffen außerdem den Jugendaustausch (Schulen wie Jugendzentren) und Fußball-Wettkämpfe (Teilnahme polischer Teams am Ammersee-Cup bzw. Besuch eines Alte-Herren-Teams im Herbst).

Ein weiteres Thema des Treffens war der geplante Besuch der polnischen Partner in der Ammersee-Region vom 21. bis 23. Mai. Das Programm für die Gäste, darunter werden einige Bürgermeister sowie LAG- und Tourismusmanager sein, wird nun vorbereitet.

Ein Höhepunkt des Aufenthalts war ein gemeinsam verbrachter Samstag mit dem Bürgermeister von Pelplin, Patryk Demski. Demski stellte seine Gemeinde vor, fuhr mit seinen deutschen Gästen an interessante Plätze in seiner Kleinstadt und in der näheren Umgebung. Bei einer Visite bei einem Hallenfußballturnier für Kinder wurden Kontakte mit Sportvereinen geknüpft. Am Samstagnachmittag konnte in Gdansk ein hochmodernes Business-Center mit Coworking-Space in der Nachbarschaft zur Universität besichtigt werden. Bürgermeister Demski zeigte seinerseits großes Interesse am LEADER-geförderten Ammersee Denkerhaus und am in Vorbereitung befindlichen neuen Projekt BIGHub Innovationsforum. Zum Abschluss lud Demski zu einem beeindruckenden Kurzbesuch des Europäische Solidarność-Zentrums (Europäisches Zentrum der Solidarität, ECS) ein.

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NEUE ENTWICKLUNGSPROJEKTE IN EINER „SEHR DYNAMISCHEN REGION“
Höchstes Entscheidungsgremium der LEADER-Region Ammersee stimmt in öffentlicher Sitzung neuen Entwicklungsprojekten sowie Maßnahmen des LAG-Managements zu

(21.02.2017) Drei Projekte zur Entwicklung der LEADER-Region Ammersee standen am 15. Februar bei der öffentlichen Steuerkreissitzung der LAG Ammersee im Mittelpunkt. Das höchste Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ammersee gab grünes Licht für Vorhaben in Dießen, Grafrath und Schondorf. Das LAG-Management informierte, wie bis zum Herbst vor allem Kooperationsprojekte mit anderen LAGs vorangetrieben werden sollen.

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V.l.n.r.: Frank Fast, MTV Dießen, Projekt „Soccerbox“; Dr. Maria Leitenstern-Gulden, Kulturverein St. Rasso e.V., Projekt „Öffentlichkeitsarbeit Neuauflage St.-Rasso-Pilgerweg“; Sabine Pittroff, Bürgergruppe „AmmerseeMücken“ Schondorf am Ammersee, Projekt „Vogel- und Insektenhotels am Rathausturm Schondorf“; Detlef Däke, Manager LAG-Ammersee.

Zum Beginn widmete sich LAG-Manager Detlef Däke dem Stand bewilligter Projekte und gab einen Ausblick auf kommende Vorhaben. So berichtete Däke vom erfolgreichen Start des Projekts „Kulturlandschaften“, vom bevorstehenden Beginn beim „Freizeitgelände Aidenried“ und den nächsten Schritten bei den Projekten „Vernetzte Jugendplätze“ sowie „Freizeiträume an den Seen“. Däke lenkte das Hauptaugenmerk auf Kooperationsvorhaben mit anderen LAGs. Um die erheblichen Fördermittel aus dem Kooperationsbudget der Förderperiode bis 2020 ausschöpfen zu können müssen bis zum Herbst 2017 erste Projekte beantragt werden. Der LAG-Manager skizzierte Ideen aus den Bereichen nachhaltige Mobilitätskonzepte, Wanderwege-Netz, Betreuung von Demenz-Patienten, Gründungs- und Innovationsforum sowie Kooperation mit polnischen LAGs. Aus diesen Ideen konkrete Projekte zur Antragsreife zu bringen sei Arbeitsschwerpunkt in den kommenden Monaten.

Däke informierte außerdem über zwei in 2016 vom Steuerkreis bewilligte Projekte, die von den Projektträgern noch nicht beantragt worden sind. Die ursprünglich vorgesehenen Fördermittel sind damit auch nicht beansprucht worden: Sowohl bei der „Prähistorischen Siedlung Pestenacker“, als auch beim „Wegekonzept, Modul 2“ arbeiten die Projektträger an Änderungen bei Konzept bzw. Vorgehen.

„Eine sehr dynamische LAG am Ammersee“
Ethelbert Babl, LEADER-Koordinator, vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kempten informierte unter anderem über das LEADER-Finanzmanagement im Freistaat Bayern. In den von seinem Amt betreuten sieben LAGs, darunter die LAG Ammersee, stehe ein Gesamtbudget von 10,65 Mio. Euro zur Verfügung. Davon seien durch LAG-Beschlüsse 5,95 Mio. Euro (56%) bereits gebunden. Die Ammersee-Region liege dabei im Durchschnitt. Wie Babl betonte, zeigten in allen Regionen die bei weitem noch nicht ausgeschöpften Kooperationsbudgets noch großes Potential.

Der „sehr dynamischen“ LAG Ammersee und ihrem Management attestierte Babl eine professionelle Arbeit. Dass seinem Amt in der Förderperiode 2014-2020 die Ammersee-Region erstmals zugeordnet wurde erweise sich als eine wahre Erfolgsgeschichte.

„Unterstützung Bürgerengagement“ startet mit zwei Vorhaben
2017 ist in der LAG Ammersee das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ gestartet, für das bis 2020 über 22.000 EUR Fördermittel bereitstehen. Zwei erste Vorhaben standen zur Beratung und Beschlussfassung auf der Steuerkreis-Agenda: „Vogel- und Insektenhotels“ (Bürgerengagement in der Gemeinde Schondorf) sowie aus dem Kulturverein St. Rasso (Bürgerengagement in der Gemeinde Grafrath).

Der Kulturverein St. Rasso e.V. beantragte seine „Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit der Neuauflage des Rasso-Pilgerweg-Führers“ zu unterstützen. Damit soll die Aufmerksamkeit für den Rasso-Pilgerweg bei Bürgern und Besuchern in der Region gestärkt werden. Zugleich will der Kulturverein Informationen zum Pilgerweg in den Gemeinden und Tourismuseinrichtungen der Region verfügbar machen. Dem Antrag wurde in der kurzen Aussprache bescheinigt, der Rasso-Weg schaffe eine sehr gute Möglichkeit die Ammersee-Region kennenzulernen und zu vernetzen. Das Vorhaben leiste sowohl einen Beitrag zum Entwicklungsziel „Klassenzimmer Ammersee“ der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES), als auch zum Entwicklungsziel „Kulturregion Ammersee“. Entsprechend bewilligte der Steuerkreis einstimmig 650 EUR.

Einen zweiten positiven Beschluss fasste der Steuerkreis zum Engagement einer Bürgergruppe aus mehreren Gemeinden zur „Unterstützung von Gebäudebrütern“ wie z.B. Fledermäuse, Mauersegler, Schwalben in Schondorf. Auch Turmfalkenplätze und Insektenhotels sind angedacht. Mit der Einrichtung von Vogel- und Insektenhotels am Rathausturm in Schondorf, dem gemeinsamen Bauen von Nistplätzen, soll vor allem „Aufklärungsarbeit mit lebenden Beispielen“ geleistet werden. Dazu ist die Einbindung von Schulklassen und Kindergärten fest eingeplant. Die Initiatoren wollen zugleich Anregung zur Nachahmung in der ganzen Ammersee-Region geben. Nach der Zustimmung durch den Steuerkreis, der 1.000 EUR Förderung bewilligte, erhoffen sich die Initiatoren nun auch die Zustimmung im Schondorfer Gemeinderat. Dann sollen umgehend Kästen und Material beschafft werden. Schon Ende April, so die Bürgergruppe, könnte alles für die Tiere bezugsfertig sein.

Fördersumme für „Soccerbox Dießen“ erhöht
Der Steuerkreis befasste sich auf seiner Sitzung noch einmal mit dem bereits im Herbst 2016 bewilligten Projekt „Soccerbox Dießen“. Wie Frank Fastl vom Projektträger MTV Dießen erklärte, ist die Suche nach einer Erdbaufirma erheblich schwieriger als erwartet verlaufen. Da außerdem der Hersteller das Produkt inzwischen weiterentwickelt habe, müsste nun mit einem Projektvolumen in Höhe von 110.000 EUR anstatt der ursprünglichen 90.000 EUR kalkuliert werden. Der daraus folgenden Erhöhung der Fördersumme von 45.000 auf 55.000 EUR stimmte der Steuerkreis einstimmig zu. Das Projekt hat der MTV Dießen im Rahmen des gemeinsamen Vorhabens der LAG-Gemeinden „Vernetzte Jugendplätze in der Region“ beantragt. Unter Beteiligung des SOS Kinderdorfs Ammersee-Lech und der Marktgemeinde Dießen soll eine Soccerbox für verschiedene Altersgruppen ab Juni errichtet werden. Jugendliche sollen bei Planung, Aufbau und Betrieb mitarbeiten und so ein gemeindeübergreifender Beteiligungsprozess – einschließlich unbegleiteter junger Flüchtlinge – angestoßen werden.

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SOCCERBOX UND KLEINE BÜRGERPROJEKTE: AM 15. FEBRUAR IST NÄCHSTE ÖFFENTLICHE STEUERKREISSITZUNG 

(7. Februar 2017) Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der LEADER-Region Ammersee bitte aufgepasst! Am 15. Februar, 18 Uhr, ist im Gasthaus Probst „Oberer Wirt“ in Weil die nächste öffentliche Sitzung unseres Steuerkreises. Das ist DAS Entscheidungsgremium der LAG Ammersee. Gäste sind bei diesem Treffen sehr willkommen, also den Termin bitte vormerken!

Auf der Tagesordnung stehen zunächst die aktuellen Monitoringergebnisse 2016 des LAG-Managements. Danach wird das Projekt „Soccerbox Dießen“ mit einigen Aktualisierungen beraten. Im Rahmen des 2017 startenden Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ stehen zwei neue Vorhaben zur Beratung und Beschlussfassung auf der Agenda: „Vogel- und Insektenhotels“ (Bürgerengagement in der Gemeinde Schondorf) sowie aus dem Kulturverein St. Rasso (Bürgerengagement in der Gemeinde Grafrath).

„Unterstützung Bürgerengagement“
Im Rahmen dieses Projektes kann die LAG Ammersee seit Jahresbeginn auf formlosen Antrag lokaler Akteure nach Steuerkreisentscheidung auch kleinere Einzelmaßnahmen unterstützen. Diese sollen einen Beitrag zur Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) beisteuern und das bürgerschaftliche Engagement stärken. Bis Ende 2020 stehen dafür insgesamt 22.000 EUR zur Verfügung, im Laufe eines Kalenderjahres will die LAG Ammersee maximal 5.000 € für Einzelmaßnahmen bewilligen. Die Anträge werden nach Prüfung durch das LAG-Management bei jeder Steuerkreissitzung auf die Tagesordnung gesetzt. Am 15. Februar sind dies zwei Vorhaben aus Schondorf und Grafrath.

„Soccerbox Dießen“
Das bewilligte Projekt hat der MTV Dießen im Rahmen des gemeinsamen Vorhabens der LAG-Gemeinden „Vernetzte Jugendplätze in der Region“ beantragt. Unter Beteiligung des SOS Kinderdorfs Ammersee-Lech und der Marktgemeinde Dießen plant der MTV die Errichtung einer Soccerbox für verschiedene Altersgruppen. Jugendliche sollen bei Planung, Aufbau und Betrieb mitarbeiten und so ein gemeindeübergreifender Beteiligungsprozess – einschließlich unbegleiteter junger Flüchtlinge – angestoßen werden. Das Projekt soll im Frühjahr beginnen, entsprechend aktualisierter Angebote muss der Steuerkreis über eine beantragte Erhöhung des Fördervolumens beraten und beschließen.

Vor der Steuerkreissitzung findet übrigens im Rathaus der Gemeinde Weil das turnusmäßige Treffen der Bürgermeister der 16 Mitgliedsgemeinden der LEADER-Region Ammersee statt. Danach geht es auch für sie in das Gasthaus Probst „Oberer Wirt“ zur öffentlichen Sitzung des Steuerkreises, die 18 Uhr startet.

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DIENSTLEISTER FÜR ERSTELLUNG STUDIE „FREIZEITRÄUME IN DER REGION AMMERSEE“ GESUCHT

(12. Januar 2017) Die LAG Ammersee plant ein gemeinsames Konzept zur sanften Entwicklung der Freizeiträume der Mitgliedsgemeinden als vernetzter Erholungsraum und zur Förderung der mit dem Tourismus verbundenen Wertschöpfung. Zur Erarbeitung der Grundlagen für ein gemeinsames Konzept soll ein Dienstleister beauftragt werden, der in enger Zusammenarbeit mit dem LAG Management eine Studie erstellt.

Mehr Informationen (PDF-Dokument): Freizeiträume-Ammersee_Anforderungen-Studie_170112

Hintergrund: In den meisten Gemeinden der Region gibt es öffentlich zugängliche Erholungsbereiche. Häufig kommt es im Zusammenhang mit den Besucherströmen zu Konflikten mit den Belangen von Anwohnern und Naturschutz. Die Angebote wie auch die Infrastruktur bedürfen also einer kritischen Prüfung und einer Überarbeitung entsprechend der heutigen Erfordernisse der Erholungssuchenden und der Bewohner in der Region.
Einzelne Gemeinden haben Projekte durchgeführt oder geplant, um in ihrem Zuständigkeitsbereich die Freizeiträume „verträglich“ zu entwickeln, möglichst barrierefreie Zugänge zu schaffen und die Belange des Naturschutzes und der Anwohner mit den Interessen der Bewohner/Nutzer in Einklang zu bringen. Mit dem LEADER-Projekt „Freizeiträume an den Seen der Region (Studie)“ soll zukünftig die weitere Entwicklung der Freizeiträume gemeinsam gestaltet und so in der Region ein gut vernetztes, abgestimmtes Angebot zur Verfügung gestellt werden. Dieses Netzwerk wird ggf. in einem nächsten Schritt auch mit nachhaltigen Verkehrskonzepten für den ländlichen Raum den interessierten Bürgern zugänglich gemacht.

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ZUM JAHRESABSCHLUSS: RÜCKBLICK AUF EREIGNIS- & ERFOLGREICHES JAHR 2016

(22. Dezember 2016) Das Management der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ammersee wünscht:

Fröhliche Weihnachten & ein gutes neues Jahr!

Wir verabschieden uns in die Weihnachtsferien mit unserem Weihnachtsnewsletter (leader-newsletter-dezember-2016), der einen Jahresrückblick 2016 bietet.

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„GEMEINSAM FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM: DEMOKRATIE STÄRKEN“

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(08.12.2016) Bei einer gemeinsamen Fachwerkstatt der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (dvs) und des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement (BBE) war am 21./22. November  Hans-Peter Sander als Vertreter des LAG-Managements Ammersee dabei. Das Barcamp im thüringischen Bad Blankenburg stand unter der Überschrift: „Gemeinsam für den ländlichen Raum: Demokratie stärken. Lokale Aktionsgruppen und Partnerschaften für Demokratie im Austausch“.

LAGs und „Partnerschaften für Demokratie“ sind zwei bundes- bzw. europaweit geförderte Strukturen, die den ländlichen Raum aktiv mitgestalten. Ihre vielfältigen Synergie- und Vernetzungspotentiale besser zu nutzen, war Thema des Vernetzungstreffens. Gegenseitiges Kennen- und Schätzenlernen sind gut gelungen, neue Kontakte wurden geknüpft und interessante Erfahrungen ausgetauscht.

Ein Programmpunkt war der Besuch auf der nahe gelegenen Schwarzburg. Die von den Nazis im 3. Reich verwüstete Burg wird zurzeit als „Denkort der Demokratie“ wieder hergerichtet. Dort hatte Reichspräsident Friedrich Ebert am 11. August 1919 die Weimarer Verfassung unterzeichnet.

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MITGLIEDERVERSAMMLUNG LAG-AMMERSEE: WERNER GRÜNBAUER ALS VORSITZENDER WIEDERGEWÄHLT – CHRISTIAN BOLZ FOLGT ALS STELLVERTRETER AUF PETRA SANDER

vorstandswahl-2016Der neue Vorstand der LAG-Ammersee (v.l.n.r.): Klaus-Peter Wershofen (Eresing/Beisitzer), Hans Jürgen Böckelmann (Herrsching/Beisitzer), Ferdinand Holzer (Egling/Beisitzer), Klaus Horney (Utting/Schriftführer), Valeria Scheffel-Jurisch (Dießen/Beisitzerin), Heinrich Papesch (Dießen/Kassier), Anke Strobl (Breitbrunn/Beisitzerin), Prof. Dr. Barbara Kreis-Engelhardt (Aidenried/Beisitzerin), Monika Ofer (Wörthsee/Beisitzerin), Werner Grünbauer (Pähl/1. Vorsitzender), Hubert Vögele (Inning/Beisitzer). Nicht auf dem Bild: Christian Bolz (Weil/2. Vorsitzender). Bildquelle: Landsberger Tagblatt/LT

(14.11.2016) Jahresbericht und Ausblick auf die nächsten Vorhaben sowie Vorstandswahlen standen am 9. November in Seefeld bei der Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ammersee  im Mittelpunkt. Als Vereinsvorsitzender wurde Pähls Bürgermeister Werner Grünbauer wiedergewählt, neuer 2. Vorsitzender ist Christian Bolz, Bürgermeister der Gemeinde Weil.

„Wir können stolz auf das bisher in der neuen Förderperiode Erreichte sein“, hatte der alte und neue LAG-Vorsitzende Werner Grünbauer eingangs in seinem Bericht erklärt. Als den „größten Fortschritt“ bezeichnete er, „nicht auf die EU-Fördermittel zu schielen“, sondern dass „wir die Philosophie der gemeinschaftlichen Entwicklung unserer Ammersee-Region mit Leben erfüllen“. Lob spendete Grünbauer auch dem LAG-Managementteam unter Leitung von Detlef Däke. Dank professioneller Arbeit habe das „Gespenst europäischer Fördermittel seinen Schrecken verloren“.

Mit einem „lachenden und einem weinenden Auge“ kündigte der LAG-Vorsitzende Änderungen in der Vorstandschaft an. Die Zusammenarbeit mit seiner scheidenden Stellvertreterin, Petra Sander aus Dießen, habe „super funktioniert“. Sie habe eine höchst verlässliche und kompetente Vorstandsarbeit geleistet. Ihre Entscheidung nicht noch einmal, für eine dritte Amtszeit, zu kandidieren respektiere und akzeptiere er, „wenn auch schweren Herzens“. Er freue sich zugleich, mit dem Weiler Bürgermeister Christian Bolz einen „sehr guten Nachfolger“ vorschlagen zu können. Petra Sander wurde von den versammelten Mitgliedern mit Applaus und von Grünbauer mit Blumen verabschiedet. Gemeinderätin Sander wird die Marktgemeinde Dießen als LEADER-Referentin weiterhin in den turnusmäßigen Bürgermeistertreffen der LAG Ammersee vertreten.

LAG-Manager Detlef Däke berichtete ausführlich über den aktuellen Stand der Arbeit und gab einen Ausblick auf weitere Vorhaben. Bewilligt wurde inzwischen die Förderung von drei Projekten der LAG Ammersee: „Urlaub auf dem Bauernhof“ mit 5.947 EUR, „Kulturelemente in der Landschaft“ mit 18.000 EUR sowie „Freizeitgelände Aidenried“ mit 175.000 EUR Förderung. Beantragt sind außerdem Förderungen der LEADER-Projekte „Dorfladen Wörthsee“ (37.500 EUR), „Schacky-Park“ (80.320 EUR) und „Studie Freizeitbereiche der Ammersee-Region“ (20.000 EUR). Vorbereitet werden derzeit Förderanträge für die Projekte „Bürgerengagement“ (20.000 EUR) und „Jugendtreff Soccerbox Dießen“ (45.000 EUR). „Auf Eis“ liegt der Förderantrag zur Weiterentwicklung der Prähistorischen Siedlung Pestenacker. Dazu habe sich der Projektträger entschlossen, weil zuvor noch weitere wissenschaftliche Untersuchungen stattfinden müssen. Gestartet hat die LAG-Ammersee außerdem ein Projekt zur Entwicklung „Vernetzter Jugendplätze“ in der Region. Die gemeinschaftliche Arbeit an diesem Vorhaben haben die Bürgermeister der 16 Mitgliedsgemeinden mit ihren Unterschriften erklärt.

Einen Schwerpunkt sieht die LAG Ammersee in der kommenden Zeit bei der Entwicklung von Kooperationsprojekten mit anderen LAGs. Hier sollen Anstrengungen unternommen werden, um in so wesentlichen Bereichen der Lokalen Entwicklungsstrategie wie „klimafreundliche Mobilität“ bzw. „regionales Wirtschaften“ Fortschritte zu erzielen. Zugleich gelte es mit konkreten Kooperationsvorhaben spezielle Fördermittel auch nutzen zu können. Bis Ende 2017 muss die LAG Ammersee 150.000 Euro von ihrem gesamten Kooperationsbudget (400.000 Euro) abgerufen haben. Däke skizzierte erstmals ein in Entwicklung befindliches Kooperationsprojekt „BIG-HUB Ammersee“ (Bildung, Innovation, Gründung).

4 Vorstände, 8 Beisitzer gewählt
22 Stimmberechtigte wählten den Vorstand. Alter und neuer Vorsitzender ist Werner Grünbauer, 1. Bürgermeister der Gemeinde Pähl. Christian Bolz, Bürgermeister der Gemeinde Weil, ist neuer 2. Vorsitzender der LAG Ammersee. Wiedergewählt als Vorstandsmitglieder wurden Schriftführer Klaus Horney aus Utting und als Kassier Heinrich Papesch aus Dießen. Ebenfalls wiedergewählt wurden die Beisitzer Hans Jürgen Böckelmann (Herrsching), Prof. Dr. Barbara Kreis-Engelhardt (Aidenried), Valeria Scheffel-Jurisch (Dießen) und Anke Strobl (Breitbrunn). Neu im Vorstand als Beisitzer sind Ferdinand Holzer (Egling, 1. Bürgermeister), Monika Ofer (Wörthsee), Hubert Vögele (Inning) sowie Klaus-Peter Wershofen (Eresing).

Weitere einstimmige Beschlüsse fasste die LAG-Mitgliederversammlung zu Umschichtungen bei der geplanten Aufteilung des gesamten Projektbudgets der LAG Ammersee auf die fünf strategischen Entwicklungsziele: „Klimafreundliche Mobilität“ (142.000 EUR), „Ammersee Kulturregion“ (170.000 EUR), „regionales Wirtschaften“ (165.000 EUR), „Klassenzimmer Ammersee“ (143.000 EUR) sowie „Austausch der Generationen und Kulturen“ (271.000 EUR). Mit diesen Anpassungen trägt der Verein dem erreichten Stand und den sich abzeichnenden Perspektiven bei den Förderprojekten Rechnung. Einstimmig geändert wurde zudem die Satzung. Die Änderungen betreffen Klarstellungen zu evtl. Interessenskonflikten bei persönlicher Beteiligung sowie den Ersatz der bisherigen Bezeichnung „Entscheidungsgremium“ durch „Steuerkreis“.
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BESUCH IM AMBITIONIERTEN INNOVATIONSQUARTIER MURNAU

(27.10.2016) Heute Vormittag hat das Management-Team der LAG-Ammersee – Detlef Däke, LAG-Manager (2.v.l.), Meike Petro, Praktikantin (2.v.r.), Hans-Peter Sander, LAG-Management (rechts) – verstärkt mit Prof. Dr. Wolfgang Stark, Steinbeis Center for Innovation and Sustainable Leadership, Nutzer Ammersee Denkerhaus (links), und Marc Schlüpmann, Vorstand der Ammersee Denkerhaus e.G. und Gemeinderat in Dießen (Mitte), das InnovationsQuartier Murnau besucht. Gastgeber war Jan-Ulrich Bittlinger, Wirtschaftsförderer des Marktes Murnau am Staffelsee, Kopf & Herz des Projektes, Martin Kriner, Manager der LAG Zugspitz Region, nahm an dem Treffen teil. Der Besuch diente dem persönlichen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch, zugleich wurden Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet.

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Im ehemaligen Gemeindekrankenhaus, einem mehrere Jahre leerstehenden Gebäudekomplex, entwickelt die Gemeinde Murnau gemeinsam mit gewerblichen Nutzern neue Ausbildungs- und Arbeitsformate. Mit diesem kühnen, höchst ambitionierten, auch kostenintensiven Projekt will Murnau – eine 10.000-Einwohner-Kleinstadt im ländlichen Raum – dem Rückgang qualifizierter Arbeitsplätze als auch der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter entgegenwirken. Der Wirtschaftsstandort Murnau wird durch neue Branchen aus Wissenschaft, Technologie und Kommunikation gestärkt.

Danke für die inspirierenden Gespräche! Dem Murnauer InnovationsQuartier viel Erfolg! – Es haben sich interessante Anknüpfungspunkte für Kooperationen gezeigt. Wir bleiben in Kontakt…

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BÜRGERMEISTERTREFFEN AM 24. OKTOBER IN ANDECHS

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(26.10.2016/hps) 12 Gemeinden der LEADER-Region Ammersee waren am Montag (24. Oktober) beim Bürgermeistertreffen in Andechs vereint (v.l.n.r.): Josef Loy (Bgmstr. Eresing), Petra Sander (Gemeinderätin Dießen, 2. Vors. LAG-Ammersee), Richard Michl (Bgmstr. Windach), Alexander Herrmann (Bgmstr. Schondorf), Siegfried Luge (Bgmstr. Eching), Werner Grünbauer (Bgmstr. Pähl, Vors. LAG-Ammersee), Walter Bleimaier (Bgmstr. Inning), Christel Muggenthal (Bgmstr. Wörthsee), Meike Petro (Praktikantin LAG-Management), Dieter Steininger (Gemeinderat Egling), Werner Schmid (stv. Geschäftsführer Tourismusverband Starnberger-5-Seen-Land), Christian Bolz (Bgmstr. Weil), Anna Neppel (Bgmstr. Andechs), Detlef Däke (LAG-Manager).

Die Runde beriet den Status laufender Projekte und des Förderbudgets. Danach wurde eine Bestandsaufnahme in dem von den Bürgermeistern der LEADER-Region einstimmig unterstützten Projekt „Vernetzte Jugendplätze in der Region“ erörtert. Weitere Themen waren Kooperationsprojekte mit anderen LAGs sowie die Arbeit an den Entwicklungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) „Klimafreundliche Mobilität“ und „Regionales Wirtschaften“. Auch die bevorstehende Mitgliederversammlung der LAG Ammersee am 9. November war Gegenstand der Beratungen.

Das nächste Treffen der Bürgermeister findet am 15. Februar 2017 in Weil statt.

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BEIM 1. BAYERISCHEN LEADER-FORUM DABEI

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(21.10.2016) Am vergangenen Mittwoch (19.10.2016) haben wir am 1. Bayerischen LEADER-Forum im niederbayerischen Aldersbach teilgenommen (v.l.n.r.): Meike Petro, unsere Praktikantin; Detlef Däke, LAG-Manager; Hans-Peter Sander, LAG-Management. Im Mittelpunkt des Forums standen teils lebhafte Diskussionen der Vertreter von rund 60 bayerischen LAGs mit hochrangigen Beamten des Staatsminissterium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten über „Möglichkeiten der Entbürokratisierung im LEADER-Prozess“. Ein weiteres Thema war die Evaluierung.

Nach dem Forum nutzten wir die Möglichkeit die sehenswerte bayerische Landesausstellung 2016 „Bier in Bayern“ zu besuchen.

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NACHTRAG ZUM BÜRGERWORKSHOP IN SEEFELD: WIE JUGENDLICHE, WIE SENIOREN ZUR MITARBEIT BEWEGEN?

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Am vergangen Samstag (15.10.2016) hatte das Management der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ammersee gemeinsam mit der Gemeinde Seefeld zu einem Bürgerworkshop eingeladen. Dabei wurde die Funktionsweise des EU-Förderprogramms LEADER erklärt und waren interessierte Bürger eingeladen, Ideen einzubringen, wie Seefeld aktiv in die regionale Entwicklung eingebunden werden kann.

Seefelds Bürgermeister Wolfram Gum begrüßte knapp 20 Gäste. Darunter war Werner Grünbauer, Bürgermeister der Nachbargemeinde Pähl, der auch Vorsitzender des LAG-Ammersee-Vereins ist. In seinem Statement erklärte Grünbauer, in den 16 Mitgliedsgemeinden der LAG Ammersee rund um den See, verteilt auf vier Landkreise, sei der Ansatz vernetzt zu denken angekommen. „Es gibt Aufgaben, die kann man nur gemeinsam lösen.“

Dr. Oswald Gasser, Seefelds 3. Bürgermeister und Beauftragter für das LEADER-Engagement der Gemeinde, stellte Überlegungen zu lokalen Entwicklungsprojekten vor, die im Rahmen des Entwicklungsprogramms vorangetrieben werden könnten. „Bieten sich beim Badegelände ‚An der Wurtz’n‘ am Pilsensee und beim Jugend-Freizeitbereich am Oberfeld Hechendorf Chancen für die Gemeinde?“, regte er Diskussionen an. Der Jugendplatz etwa ist zurzeit noch als Baustofflager zweckentfremdet, soll aber wiedereröffnet und neu neugestaltet werden.

Anschließend diskutierten die Teilnehmer Schwerpunkte in kleinen Gruppen. „Angebote für Jugendliche“ war eines der Themen. Seefelder Jugendliche hatten Samstagnachmittag leider nicht den Weg zum Bürgerworkshop gefunden. Die erste Chance mitzutun wurde also erst einmal vertan, denn im Zuge der Wohnbebauung am Oberfeld in Hechendorf will die Gemeinde ein Jugendprojekt entwickeln. So diskutierte am Samstag eine Arbeitsgruppe die Frage, wie künftig Treffen arrangiert werden sollen, bei denen Jugendliche selbst aktiv teilnehmen und Projekte initiieren können. Die jungen Leute müssten, so der Tenor, zunächst glaubhaft überzeugt werden, dass sie ihre Jugendplätze selbst planen und gestalten können. Derartige Zusammenkünfte brauchten dann einen die Jugendlichen ansprechenden Event-Charakter.

Einer ähnlichen Frage widmete sich eine weitere Arbeitsgruppe: Wie Bürger zu begeistern sind, sich für eine nachhaltige Entwicklung ihrer Region zu engagieren? Nicht nur die jungen Leute, auch die Senioren sollen erreicht werden; allein in Seefeld machen sie ein Drittel der Bevölkerung aus. Eine direkte Ansprache sei nötig, vor allem durch jene Menschen, die selbst von den Chancen der LEADER-Bürgerbeteiligung begeistert sind. Verstärkt soll mit einer klaren Darstellung erfolgreicher Projekte überzeugt werden.

Nachhaltige, regenerative Mobilitätsangebote diskutierte eine dritte Arbeitsgruppe. Die Zusammenarbeit bestehender Initiativen in der LEADER-Region zu entwickeln, soll Aufgabe der LAG-Ammersee sein. Es gehe jetzt vor allem darum, Angebote systematisch bekannter zu machen und Akteure zusammenzubringen.

Dem „Erhalt der natürlichen Ressourcen“ widmete sich eine vierte Teilnehmergruppe. Hier ging es vor allem um die Eichenallee bei Seefeld und um entsprechende Aktivitäten von Schulen. Eines der fünf Entwicklungsfelder in der Lokalen Entwicklungsstrategie der LAG-Ammersee ist mit „Klassenzimmer Ammersee“ überschrieben. Diskutiert wurden beim Bürgerworkshop Fördermöglichkeiten z.B. von Fahrtkostenübernahmen etwa im Rahmen des neuen LEADER-Projekts „Bürgerengagement“.

Das LAG-Management wird, erneut bestätigt durch die Diskussionen beim Seefelder Bürgerworkshop, vorrangig die Schwerpunktthemen „Angebote für Jugendliche“ sowie „nachhaltige, regenerative Mobilität“ gezielt vorantreiben. Die Bildung entsprechender Arbeitskreise vor allem mit Interessenten aus den LEADER-Bürgerworkshops vergangener Monate wird forciert.
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AM SAMSTAG (15. OKTOBER) BÜRGERWORKSHOP AM AMMERSEE-OSTUFER IN SEEFELD

Das Management der lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ammersee lädt gemeinsam mit der Gemeinde Seefeld zu einem Bürgerworkshop am Ammersee‐Ostufer am 15. Oktober ein.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der ganzen Region sind eingeladen, sich im Haus Peter und Paul, Seefeld-Oberalting, ab 14 Uhr über das EU-Förderprogramm zur nachhaltigen Entwicklung sowie über die Lokale Entwicklungsstrategie der LAG Ammersee zu informieren – und sich zu beteiligen.

Als Themenschwerpunkte planen wir „Angebote für Jugendliche“ sowie „Mobilität“ und „nachhaltiges Wirtschaften“.
Andere Vorschläge aus dem Teilnehmerkreis sollen in Arbeitsgruppen ebenfalls behandelt werden.

Seefelds Bürgermeister, Wolfram Gum, wird den Bürgerworkshop eröffnen. Dr. Oswald Gasser, 3. Bürgermeister der Gastgebergemeinde, wird als Seefelder LEADER-Beauftragter Gedanken zu LEADER vortragen.

Bitte die Einladung im Bekanntenund Freundeskreis verbreiten!

Bürger‐Workshop:
15. Oktober (Samstag), 14 – 17 Uhr, Haus Peter und Paul in Seefeld-Oberalting (Marienplatz 4)

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OKTOBER-NEWSLETTER VERSENDET

newsletter-oktober-10_2016(9. Oktober 2016) Der neue Newsletter ist raus! Mit der neuen Ausgabe informieren über den bevorstehenden Bürgerworkshop am kommenden Samstag (15. Oktober, 14 Uhr, im Haus Peter und Paul in Seefeld-Oberalting) über das kürzlich stattgefundene Netzwerktreffen mit Klimaschutz–Experten der LEADER-Region sowie über unsere Praktikantin Meike Petro.

Wir wünschen ein interessante Lektüre und freuen uns, wenn unser Newsletter weiter verbreitet wird.

(Newsletter-Download)

 

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NETZWERKTREFFEN KLIMASCHUTZ-PROJEKTE

(23. September 2016) In der Geschäftsstelle der LAG-Ammersee im Ammersee Denkerhaus, Dießen hat heute ein Netzwerktreffen stattgefunden. Auf Initiative von LAG-Manager Detlef Däke wurde ein Austausch angestoßen, wie in der Region Landkreisgrenzen übergreifende Klimaschutz-Projekte künftig initiiert und organisiert werden können. Erste Ansätze wurden diskutiert, die Zusammenarbeit soll intensiviert fortgesetzt werden. Experten aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck waren heute leider durch den eRuda-Start in FFB verhindert, werden künftig aber beteiligt.

netzwerktreffeb-klimaschutz-september-2016

Die Teilnehmer des Netzwerktreffens (v.l.n.r.): Josefine Anderer-Hirt, Stabsstelle Klimaschutz Landratsamt Starnberg; Detlef Däke, Manager LAG-Ammersee; Bernhard Edmaier, 5slMobil; Berthold Lesch, Vorstand Landsberger Energieagentur; Jasmin Dameris, Klimaschutzbeauftragte Landratsamt Landsberg/Lech; Martin Brennauer, 2. Bürgermeister, Mitglied „Arbeitskreis Energie“ in Fuchstal; Hans-Peter Sander, LAG-Management (nicht auf dem Bild).

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AMMERSEEPFAD GESTARTET

(17. August 2016) Der „Ammersee Kurier“ von heute berichtet nicht nur ausführlich von unserer LEADER-Reise (Bild rechts) nach Polen, sondern stellt ausführlich den neuen „Ammerseepfad“ vor.

Unter der Leitung von Diplom-Forstwirt Markus Blacek aus Pähl sind in zweijähriger Vorbereitungszeit 20 Informationstafeln, mehrere interaktive Objekte sowie eine Website (Bild links) zur Naturvielfalt rund um den Ammersee entstanden. Gratulation den Machern!

Der einzigartige Naturraum Ammersee soll angesichts des hohen Nutzungsdrucks durch Siedeln, Arbeiten und Erholen für Mensch und Natur erhalten werden. Dazu werden Einheimische und Gäste nun über die Naturschätze, Ökologie wie auch Landschaftsentstehung besser aufgeklärt.

Ammerseepfad ak 20160817

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„VERNETZTE JUGENDPLÄTZE“: BÜRGERMEISTER DER 16 LEADER-GEMEINDEN VERABREDEN GEMEINSAMES HANDELN

Buergermeister Juli 2016 1

(Teilnehmer des Bürgermeistertreffens am 21. Juli 2016, v.l.n.r.: Detlef Däke, LAG-Manager; Johann Albrecht, Greifenberg; Helmut Gebele, Eresing; Petra Sander, Dießen; Alexander Herrmann, Schondorf; Anna Elisabeth Neppel, Andechs; Dr. Oswald Gasser, Seefeld; Christel Muggenthal, Wörthsee; Hans-Jürgen Böckelmann, Herrsching; Siegfried Luge, Eching; Richard Michl, Windach; Werner Schmid, Tourismusverband Starnberger 5-Seenland)

(22.07.2016) Die 16 Mitgliedsgemeinden der LEADER-Region Ammersee unterstützen ein „gemeinsames Vorgehen bei der LAG-Initiative ‚Vernetzte Jugendplätze in der Region‘“. Bei ihrem turnusmäßigen Treffen am vergangenen Donnerstag (21.07.) in Wörthsee haben die Bürgermeister eine entsprechende Vereinbarung getroffen.

Die LEADER-Gemeinden der Ammersee-Region wollen bei der Erstellung und Nutzung von Jugendplätzen in der Region kooperieren, gemeinsam die Transparenz über vorhandene Angebote fördern und streben eine abgestimmte Diversifizierung des Gesamtangebots an. Unterschiedliche Angebote sollen verschiedene Interessen ansprechen und Jugendliche über die Gemeindegrenzen hinweg zusammenführen.

Örtliche Jugendgruppen und -organisationen, Vertreter der freien Jugendarbeit, Schulen und andere Organisationen im Bereich der Arbeit mit jungen Menschen sowie interessierte Bürger sollen zur aktiven Beteiligung an der vernetzten Gestaltung von Jugendplätzen eingeladen werden. Für den Betrieb und die Nutzung der Plätze und Anlagen soll ein Konzept zur Selbstverwaltung durch Jugendliche entwickelt werden, das pädagogisch begleitet wird. Nach einer Bestandsaufnahme sollen Ausbau und Verbesserungen an vorhandenen Plätzen und Anlagen umgesetzt, neue Ideen entwickelt und verwirklicht werden. Für die Realisierung werden Einzelprojekte aufgesetzt. Als Projektträger können die jeweiligen Gemeinden oder andere Organisationen auftreten. Die Finanzierung und eventuelle Förderung der Projekte wird in jedem Einzelfall individuell gestaltet. Der Prozess wird vom LAG-Management der LAG Ammersee koordiniert.

Eine Besonderheit des LEADER-Projekts „Vernetzte Jugendplätze in der Region“ ist die Gemeinde- und Landkreisgrenzen übergreifende Kooperation von 16 Gemeinden in den vier Landkreisen Fürstenfeldbruck, Landsberg, Starnberg und Weilheim. Der zuvor in verschiedenen LAG-Gremien erörterten Vereinbarung stimmten bei dem Bürgermeistertreffen die anwesende Bürgermeisterin von Andechs, Anna Elisabeth Neppel, die LEADER-Beauftragte der Marktgemeinde Dießen, Gemeinderätin Petra Sander (Stellv. Vorsitzende der LAG-Ammersee), Echings 1. Bürgermeister Siegfried Luge, der 2. Bürgermeister von Eresing Helmut Gebele, Greifenbergs Bürgermeister Johann Albrecht, der 2. Bürgermeister von Herrsching, Hans-Jürgen Böckelmann, Schondorfs 1. Bürgermeister Alexander Herrmann, Seefelds 3. Bürgermeister Dr. Oswald Gasser, der Windacher 1. Bürgermeister Richard Michl sowie die 1. Bürgermeisterin von Wörthsee, Christel Muggenthal, zu. In Treffen des LAG-Managers mit den am Donnerstag nicht anwesenden Bürgermeistern von Egling, Grafrath, Inning, Pähl, Utting und Weil werden weitere Unterschriften geleistet.

Fokus auf strategische Themen
Bei dem Bürgermeistertreffen in Wörthsee standen zudem ein Tätigkeitsbericht des LAG-Managements und Informationen zu laufenden Antragsverfahren bei Förderprojekten ebenso auf der Tagesordnung wie Beratungen über ein angestrebtes gemeinsames Projektportfolio bis 2019. LAG-Manager Detlef Däke skizzierte außerdem das weitere Vorgehen bei der Arbeit an den Kernthemen der Lokalen Entwicklungsstrategie „Mobilität im ländlichen Raum“ und „Regionales Wirtschaften“. Als Gast nahm an dem Bürgermeistertreffen der stellvertretende Geschäftsführer des Tourismusverbands Starnberger 5-Seenland, Werner Schmid, teil. Schmid ist Vorstandsmitglied der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ammersee und Mitglied im LAG-Steuerkreis.

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„KLIMAFREUNDLICHE MOBILITÄTSANGEBOTE IN DER AMMERSEE-REGION“
Öffentlicher Bürgerworkshop am 16. Juli im Ammersee-Gymnasium / Impulsreferate über „landmobile“ und „Nachbarschafts-e-Auto“

(05. Juli 2016) „Klimafreundliche Mobilitätsangebote in der Ammersee-Region“ ist der nächste Bürgerworkshop der LEADER-Aktionsgruppe (LAG) Ammersee am 16. Juli in Dießen überschrieben. Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der ganzen Region sind um 14 Uhr in die Aula des Ammersee-Gymnasiums eingeladen.

Mit dem Bürgerworkshop macht die Roadshow des LAG-Managements durch die 16 Mitgliedsgemeinden der LEADER-Region Ammersee Station in Dießen. Das LEADER-Förderprogramm und die LAG Ammersee sollen eingangs vorgestellt werden. Danach sind die Teilnehmer eingeladen Projektideen zur nachhaltigen regionalen Entwicklung einzubringen und zu beraten.

Thematischer Schwerpunkt in Dießen sind klimafreundliche Mobilitätsangebote in der Ammersee-Region. Die Lokale Entwicklungsstrategie der LAG Ammersee – Leitplanke für die LAG Ammersee im Förderzeitraum bis 2020 – räumt diesem Thema einen hervorgehobenen Stellenwert ein. Mit dem „See im Zentrum“, heißt es in dem Strategiepapier, sollen „die Gemeinden und ihre Menschen effektiv und klimafreundlich vernetzt“ werden. Allen Altersgruppen solle „die Erreichbarkeit des breiten Kultur-/Bildungs-/Sportangebots wie auch regionaler Arbeits- und Ausbildungsplätze in der gesamten Region“ ermöglicht werden.

Nachdem das LAG-Management in den ersten Monaten der LEADER-Förderperiode schon vorher initiierte Projekte aus dem Wartestand in den Förderprozess begleitet hat, rücken nun offene Kernthemen der Entwicklungsstrategie in den Mittelpunkt. Vom Bürgerworkshop in Dießen sollen erste Impulse für die Entwicklung klimafreundlicher Mobilitätsangebote in der Ammersee-Region ausgehen.

„landmobile“ und „Nachbarschafts-e-Auto“
Anregungen dafür werden Referate zum erfolgreichen Projekt „landmobile“ sowie zum alternativen Carsharing-Modell „Nachbarschafts-E-Auto“ geben.

Christian Filies, Leiter Campaigning der Green City Projekt GmbH aus München, stellt das Projekt „landmobile“ vor. Bei „landmobile“ wird in 12 oberbayrischen Kommunen die Förderung der E-Mobilität auf dem Land „weitergedacht als bis zur Ladesäule“. Ideen und Projekte aus der Bürgerschaft stehen dort im Vordergrund; individuelle Lösungen vor Ort und Aktionen, die Begeisterung schaffen sollen, machen das Thema Elektromobilität im ländlichen Raum direkt erlebbar. Die Kommunen werden von Projektbüros beraten; darüber hinaus werden kommunenübergreifende Projekte wie die Bereitstellung einer wandernden E-Flotte mit Pedelecs und E-Autos umgesetzt.

Der zweite Impulsvortrag stellt ein Beispiel aus Dießen vor. Dort haben sich vier Parteien mit acht vertragsgebundenen Nutzern zusammengetan, um ein besonderes Modell des Carsharings auszuprobieren: das „Nachbarschafts-E-Auto“. Geleast wurde ein Renault Zoe, aufgesetzt wurde ein Vertrag, gemietet wurde eine App – und es konnte losgehen: deutlich emissionsfreier (für Nase und Ohren), ein klar bedachterer Auto-Einsatz „zu wirklich günstigen Grund- und Verbrauchskosten“. Die Dießener Gruppe stellt ihre Erfahrungen genauso vor, wie den Vertrag und die verwendete App.

Die Veranstalter vom LAG-Management wollen beim Bürgerworkshop den Teilnehmern Gelegenheiten schaffen, Ideen in Gruppen zu diskutieren. Die Ergebnisse sollen anschließend im Plenum vorgestellt werden. Ein Ziel ist die Bildung einer kontinuierli-chen LAG-Arbeitsgruppe zum Thema „klimafreundliche Mobilitätsangebote“.

LEADER-Roadshow:
Samstag, 16. Juli, 14 bis 17 Uhr; Aula Ammersee-Gymnasium, Dießen.
Bei dieser öffentlichen Veranstaltung sind engagierte Bürgerinnen und Bürger aus der gesamten Ammersee-Region herzlich willkommen.

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UNSERE ÖFFENTLICHKEITSARBEIT ALS BEISPIEL FÜR ANDERE LAGs

(23. Juni 2016) Alle paar Monate treffen sich im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten die Manager jener LAGs, für die das Amt Koordinierungsaufgaben erfüllt. Seit Beginn der aktuellen Förderperiode gehört unsere LAG Ammersee dazu (vorher waren wir dem AELF in Ingolstadt zugeordnet gewesen). Bei der LEADER-Besprechnung gestern begrüßte der LEADER-Koordinator Allgäu – westl. Oberland, Ethelbert Babl, in der Runde auch hochrangige Vertreter des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums, die Neues unter anderem zu Fragen von Prüfungen und Bewilligungen vorstellten. Ein Tagesordnungspunkt gehörte der LAG Ammersee: LAG-Manager Detlef Däke stellte die erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit vor und fand mit einem Thema besonderes Interesse in der Runde der LAG-Manager: Wie gestalten wir am Ammersee die fruchtbare Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern der 16 Mitgliedsgemeinden aus vier verschiedenen Landkreisen?

Kempten Juni 2016

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NEWSLETTER VERSENDET

(19. Juni 2016) Soeben haben wir einen aktuellen Newsletter an unseren – erfreulich wachsenden – Abonnentenkreis versendet. Darin berichten wir über die Steuerkreissitzung vom Juni und von der Roadshow-Station Grafrath.

Newsletter Juni II 20160619

Wir freuen uns über weitere Nutzer unseres Informationsservices! Anmeldungen auf dieser Website: Reiter oben „Newsletter“ anklicken!

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LOKALE MEDIEN ÜBER STEUERKREISSITZUNG VOM 7. JUNI INFORMIERT

(15.06.2016) Gerade haben wir eine neue Presseinformation zur Steuerkreissitzung vom 7. Juni veröffentlicht. Darin informieren wir über die einstimmig bewilligten Projekte „Soccerbox Dießen“, „Unterstützung Bürgerengagement“, „Rad- und Wanderwegenetz, Modul 2“ und über das beschlossene weitere Vorgehen beim Projekt „Vernetzte Jugendplätze“.

Hier geht es zu der Information: PI 20160614 Bericht Steuerkreis Juni 2016

Mit den Steuerkreisbeschlüssen vom 7. Juni 2016 können die Projektinitiatoren nun die entsprechenden Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von weiteren 125.000 EUR binnen sechs Monaten beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (AELF) stellen. Danach müssen die Vorhaben in einer Frist von maximal zwei Jahren verwirklicht sein.

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ROADSHOW IN GRAFRATH: KULTURGESCHICHTE ZUR IDENTIFIKATIONSSTIFTUNG

Roadshow Grafrath

(13. Juni 2016) Am vergangenen Samstag hat die Roadshow des LAG-Managements durch die Gemeinden der LEADER-Region in Grafrath Station gemacht. Tatkräftig unterstützt von Grafraths Bürgermeister Markus Kennerknecht stellte LAG-Manager Detlef Däke Arbeitsweise und Projekte der LAG Ammersee interessierten Bürgern vor. In der lebhaften Diskussion brachten die Grafrather interessante Gedanken zur Vernetzung der Region ins Gespräch. Dabei regten sie an, historische und kulturhistorische Elemente zur Stiftung von Identifikation im Ammersee-Gebiet stärker zu nutzen.

Anregungen aus den Bürgerworkshops lässt das LAG-Management in seine Arbeit einfließen.

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NEWSLETTER JUNI VERÖFFENTLICHT

Juni 2016

Newsletter Juni 2016

Heute haben wir unseren aktuellen Newsletter erstellt und versendet.

Interessenten können den kostenlosen Informationsservice hier abonnieren. (01.06.2016)

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LAG-AMMERSEE-DELEGATION IN POLEN

(23.05.2016) In der vergangenen Woche war eine Delegation der LAG Ammersee unter der Leitung der 2. LAG-Vorsitzenden Petra Sander und des LAG-Managers Detlef Däke in Polen unterwegs. Bei dem mehrtägigen Besuch von drei polnischen LAGs in einer Region ca. 80 km südlich von Gdansk gab es einige offizielle Treffen mit Landrat und Bürgermeistern sowie LAG-Vertretern, interessante Ausflüge zu LEADER-Projekten und viele persönliche, freundschaftliche Treffen.

Ein ausführlicher Bericht – hier und in der Lokalpresse – wird erstellt. Bitte etwas Geduld!

LAG Polen Gruppe

Die LAG-Delegation (v.l.n.r.): Werner Schmid (stv. Geschäftsführer Tourismusverband Starnberger 5-Seen-Land, GF der ARGE Oberbayerisches Alpenvorland), Detlef Däke (LAG-Manager), Renate Standfest (Kreisrätin Landsberg/Lech & Gemeinderätin Utting), Klaus Horney (Vorstandsmitglied LAG Ammersee), Holger Schmidt-Lutz (Utting), Hans-Peter Sander (LAG-Management), Petra Sander (2. LAG-Vorsitzende, Gemeinderätin Dießen).

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LAG-MANAGEMENT: ROADSHOW MACHT STATION IN PESTENACKER

(10. Mai 2016) Am vergangenen Samstagnachmittag hat bei frühsommerlichem Sonnenwetter die Roadshow des LAG-Managements durch die 16 LEADER-Gemeinden Station in Pestenacker gemacht. Am Standort des LEADER-Projekts „Prähistorische Siedlung Pestenacker“ berieten die 2. Vorsitzende der LAG Ammersee, Petra Sander, und LAG-Manager Detlef Däke, im Beisein des Weiler Bürgermeisters Christian Bolz mit Akteuren den aktuellen Projekt-Stand und die nächsten Aufgaben.

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NEUER NEWSLETTER ZUM ERFOLGREICHEN KICK-OFF UND ZUR BEVORSTEHENDEN ROADSHOW

Newsletter 1ster Mai 2016 NL Mai 2016Gerade haben wir den neuesten Newsletter versendet. Kontinuierlich berichtet das LAG-Management über das aktuelle Geschehen und bevorstehende Ereignisse. Anmelden zu diesem kostenlosen Service kann man sich hier auf der Website (oben rechts, auf Button „Newsletter“ klicken!).

In der heutigen Ausgabe haben wir über das erfolgreiche Kick-off-Meeting zum Projekt „Vernetzte Jugendplätze“ vom 15. April im SOS-Kiinderdorf in Dießen berichtet. Außerdem wird die Fortsetzung der Roadshow des LAG-Managements durch die Mitgliedsgemeinden angekündigt. Der nächste „Hausbesuch“ steht schon in kürze an: Am Samstag, 7. Mai, laden wir um 14 Uhr zu einem natürlich öffentlichen Bürgerworkshop ein. Die Location soll noch einmal zusätzlich locken: Wir treffen uns im Gemeinschaftsraum der Prähistorischen Siedlung Pestenacker – einem LEADER-Projekt.

Die weiteren Roadshow-Termine: für die LAG-Gemeinden Grafrath + Eching + Inning +Wörtsee:
11.06. in Grafrath; für die Gemeinden Dießen + Pähl + Schondorf + Utting: 16.07. in Dießen; für die Gemeinden Seefeld + Andechs + Herrsching : 23.07. in Seefeld. Natürlich sind immer auch interessierte BürerInnen aus anderen Orten bei den Bürgerworkshops herzlich willkommen!

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„VERNETZTE JUGENDPLÄTZE“ NEHMEN ERSTE KONTUREN AN
Arbeitsgruppen beim KickOff in Dießen / Ergebnisse werden bei Folgeveranstaltungen vertieft / Jugendliche und interessierte Bürger sollen mitarbeiten

(18. April 2016) Das Projekt „Vernetzte Jugendplätze“ der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ammersee hat mit einem Kick-off-Workshop am vergangenen Freitag (15.04.2016) im SOS-Kinderdorf Dießen erste Konturen angenommen. Im Rahmen des LEADER-Förderprogramms von Freistaat Bayern und Europäischer Union zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums wollen die 16 Mitgliedsgemeinden der Ammersee-Region bei der Erstellung und Nutzung von Jugendplätzen zusammenarbeiten. 30 Teilnehmer waren dem Aufruf von LEADER-Manager Detlef Däke gefolgt, sich an einem ersten Gedankenaustausch zu beteiligen.

Leader_JugendtreffpunkteMeeting(Bild: Uschi Nagl)

Die Wünsche nach Jugendplätzen in der Ammersee-Region sind vielfältig. Sie reichen vom klassischen Basketball-Feld über Grillplätze und Kletterwände bis zu trendigen Neuheiten wie Dirtpark und Soccer-Box. Vor allem zwei Attribute sind aber allen Ideen gemeinsam: Die Jugendplätze sollen von den Jugendlichen maßgeblich selbst mitgestaltet werden und sie müssen erreichbar sein. Die Vorhaben sollen nach dem Willen der Workshop-Teilnehmer auch dazu beitragen alte Strukturen aufzubrechen; sie sollen über die eigenen Gemeindegrenzen hinausgehend wirken und so zur stärkeren Vernetzung in der Ammersee-Region beitragen.

LAG-Manager Detlef Däke hatte in seiner Einführung das LEADER-Programm und die Arbeit der LAG Ammersee mit ihren laufenden und geplanten Projekten vorgestellt. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung sind Jugendliche und alle interessierten Bürger aufgerufen bei der Entwicklung von Freizeitmöglichkeiten mitzuarbeiten. Zunächst soll Transparenz über bestehende Angebote in der Region geschaffen werden. Auf dieser Basis sollen dann koordiniert in den Mitgliedsgemeinden individuelle neue Angebote entstehen. Das so entwickelte Gesamtangebot soll schließlich von Jugendlichen gemeindeübergreifend genutzt und beworben werden.

Entsprechend ging es beim Auftakt-Workshop um Fragen, welche Angebote zur Freizeitgestaltung junger Menschen es bereits in der Ammersee-Region gibt, welche Ideen und Anregungen zu Ausbau und Verbesserung des Angebotes bestehen, wie sich Jugendliche aktiv bei der Gestaltung der Freizeitangebote einbringen können, welche Projekte in den Gemeinden auf den Weg zu bringen sind und wie diese vernetzt werden können.

Dießens Gemeinderat Frank Fastl stellte als Beispiel das Projekt „Fun-Park Dießen“ vor, für das der MTV Dießen eine LEADER-Förderung beantragen will. Dieses Freizeitangebot für Jugendliche und Erwachsene soll in Form einer Kleinsportanlage (Soccer-Box, Erneuerung Basketballfeld und Skateplatz) für die öffentliche Nutzung ausgebaut werden. Dabei soll ein Konzept für die Beteiligung und Selbstverwaltung durch Jugendliche in Kooperation mit dem Jugendtreff und dem SOS-Kinderdorf entwickelt werden.

Nach den Einführungsvorträgen gingen die Teilnehmer in vier Gruppen an die Arbeit. Eine Gruppe diskutierte das Pilotprojekt „Fun-Park Dießen“ weiter. Mit Blick auf bestehende Angebote in der Region formulierten zwei weitere Gruppen Bedarfe sowie Anforderungen, was Jugendplätze über Gemeindegrenzen hinaus anziehend macht. Eine vierte Gruppe widmete sich der Frage, wie die Beteiligung Jugendlicher in dem Projekt „Vernetzte Jugendplätze“ initiiert werden kann.

Im Anschluss stellten die Gruppen ihre Ergebnisse im Plenum vor. Diese sind unter diesem Beitrag online und sollen in Folgeveranstaltungen konkretisiert werden. Eine Arbeitsgruppe der LAG Ammersee, die sich zum Jahresbeginn bei einem Roadshow-Treffen in Schondorf erstmals zusammengefunden hatte, fand am Freitag Verstärkung durch weitere Interessenten. Weitere Mitstreiter sind willkommen!

KickOff Bedarfe 1(Arbeitsgruppe Fun-Park Dießen)

KickOff Bedarfe 3(Arbeitsgruppe Bedarfe I)

KickOff Bedarfe 2(Arbeitsgruppe Bedarfe II)

KickOff Beteiligung(Arbeitsgruppe Beteiligung)

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HEUTE: KICK-OFF-MEETING „VERNETZTE JUGENDPLÄTZE“ IM SOS-KINDERDORF DIESSEN

(15.04.2016) Nicht vergessen! +++ Weitersagen! +++ Hinkommen & mitmachen! +++ HEUTE 15 Uhr im SOS-Kinderdorf, Dießen, Hermann-Gmeiner-Straße 1:  KickOff-Workshop Projekt „Vernetzte Jugendplätze der Ammersee-Region“ +++ Jugendliche und alle interessierten Bürger zur Mitarbeit sind herzlich eingeladen!

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BÜRGERMEISTER DER LEADER-REGION AMMERSEE BERATEN

Bürgermeister 20160414

(15.04.2016) Die Gemeinschaftsarbeit in der Ammersee-Region wird fortgesetzt: Am Donnerstag (14.04.2016) haben sich die Bürgermeister der LEADER-Region Ammersee turnusmäßig im Rathaus Schondorf am Ammersee getroffen.

In der Bürgermeisterrunde gab LAG-Manager Detlef Däke einen Bericht zur seit dem letzten Treffen im Januar geleisteten Arbeit des LAG-Managements. Mit Blick auf den Aktionsplan der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) erklärte Däke, nahezu alle gelisteten Punkte seien bereits gestartet, in vielen Positionen sei der geplante Status deutlich übertroffen.

In diesem Zusammenhang berieten die Bürgermeister den erreichten Stand der Fördermittelbindung: Welches Vorgehen soll eingeschlagen werden angesichts der bereits hohen Ausschöpfung? Däke empfahl in diesem Zusammenhang sich verstärkt auch über zusätzliche Fördermöglichkeiten zu informieren. Dazu habe der LAG-Manager kürzlich eine Fortbildung besucht.

Weitgreifende Überlegungen wurden beim Tagesordnungspunkt Finanzplanung der LAG Ammersee angestellt, mit der die Handlungsfähigkeit bei Gemeinschaftsprojekten sichergestellt werden soll. Däke hatte dazu mit dem Vorstand des LAG Ammersee e.V. einen Vorgehensvorschlag weiterentwickelt und präzisiert. Die Beratungen dazu wurden anhand einer Übersicht erwarteter gemeinsamer Projekte 2016-2018 konstruktiv geführt und sollen beim nächsten Bürgermeistertreffen fortgesetzt werden.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Erörterung jener Projekte gewidmet, die in der nächsten Steuerkreissitzung zur Beratung und Beschlussfassung kommen sollen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Themen Wander- und Radewegekonzept/Modul 2 sowie das Gemeinschaftsprojekt „Bürgerbeteiligung“ gelegt.

Die nächste Steuerkreissitzung findet am 7. Juni (19 Uhr) statt (verschobem vom 3. Mai), das nächste Bürgemeistertreffen am 21. Juli in Wörthsee.

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VORSTANDSKLAUSUR IN PÄHL

(08.04.2016) Gerade sitzt der Vorstand der LAG Ammersee in Pähl zusammen. Über die Ergebnisse dieser Vorstandsklausur werden wir berichten.

Vorstandsklausur 04 2016

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KICK-OFF-WORKSHOP „VERNETZTE JUGENDPLÄTZE IN DER REGION“

(31.03.2016) Der LAG-Manager Detlef Däke hat Einladungen zum KickOff-Workshop „Vernetzte Jugendplätze in der Region“ am 15. April, 15:00 bis 19:00 Uhr im SOS Kinderdorf, Dießen, Hermann-Gmeiner-Straße 1, versendet. Wir wollen einem möglichst großen Kreis diese Information zukommen lassen, damit eine rege Beteiligung gesichert wird. Besonders junge Leute aus der Ammersee-Region sollen an dem Projekt interessiert werden.

Im Rahmen der Bürgerbeteiligung in unserem LEADER Prozess wollen wir uns mit den Freizeitmöglichkeiten für die Jugend in der Ammersee-Region auseinandersetzen. Eingeladen und zur Mitarbeit aufgerufen sind Jugendliche aus allen Gemeinden der Region, alle interessierten BürgerInnen der LEADER-Gemeinden, alle die sich in der Region haupt- und ehrenamtlich mit Jugendarbeit und Jugendbetreuung befassen und VertreterInnen der Gemeinden.

Am Beispiel der LEADER-Region Dachau Agil wollen wir ein Projekt aufsetzen zur Gestaltung eines Netzwerks. Dabei soll zunächst Transparenz über bestehende Angebote geschaffen werden und dann in den Mitgliedsgemeinden individuelle neue Angebote entstehen. Schließlich soll das Gesamtangebot von den Jugendlichen gemeindeübergreifend genutzt werden.

Mitmachen ist gefragt und sehr willkommen!

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LEADER-GESCHÄFTSSTELLE EINGEWEIHT: EIN UNVERGESSLICHER TAG IM AMMERSEE DENKERHAUS

Eroeffnung Leader Buero Maerz 2016Gäste der Einweihungsfeier stoßen an (v.l.n.r.): Hans-Jürgen Böckelmann (2. Bgmstr. Herrsching), Werner Grünbauer (1. Bgmstr. Pähl, Vorsitzender LAG Ammersee), Robert Schartl (Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern), Kisten Hosse (LAG Auerbergland Pfaffenwinkel), Ethelbert Babl (LEADER-Koordinator Allgäu – westl. Oberland, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten), Petra Sander (Gemeinderätin Dießen, 2. Vors. LAG Ammersee), Dr. Oswald Gasser (2. Bgmstr. Seefeld), Ferdiand Holzer (1. Bürgermeister Egling a.d. Paar), Detlef Däke (Manager LAG Ammersee), Richard Michl (1. Bürgermeister Windach), Hans-Peter Sander (Management LAG Ammersee), Marc Schlüpmann (Gemeinderat Dießen, Vorstand Ammersee Denkerhaus e.G.), Herbert Kirsch (1. Bgmstr. Dießen), Josef Loy (1. Bgmstr. Eresing). (Bild: Ursula Nagl)

(17. März 2016) Auf einen rundum gelungenen Tag zur festlichen Einweihung unserer Geschäftsstelle im Ammersee Denkerhaus können wir zurückblicken. Der vergangene Donnerstag (10. März) war voller interessanter Begegnungen und anregeneder Gespräche, gekrönt von einem hochkarätigen Vortrag Prof. Dr. Wolfgang Starks und einer schönen Einweihungsfeier.

eroeffnung Leader Buero Interview BierlDen Auftakt machte am Morgen ein sehr angenehmes Gespräch des LEADER-Managers Detlef Däke mit Peter Bierl, Redakteur der Starnberger SZ. Dabei stellte Däke zunächst das LEADER-Programm und die wesentlichen Punkte der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) vor. Danach erörterte der LAG-Manager einige aktuelle Projekte, wie sich die Bürger aus der Region beteiligen können und welche Vorhaben nun anstehen. Über das ausführliche Gespräch berichtete die Starnberger SZ bereits am 11. März. Schade, dass in dem Beitrag Däke verkürzt zitiert wird, es gehe bei LEADER nicht um Umweltschutz. Das trifft nämlich so nicht zu: Das LEADER-Programm zielt auf die nachhaltige regionale Entwicklung, hatte Däke erklärt. Nachhaltigkeit schließt immer auch Umweltschutz ein, sollte es in dem Text der Vollständigkeit halber und zur Vermeidung von Missverständnissen heißen. LEADER ist aber namentlich kein Umweltschutzprogramm.

Eroeffnung Leader Buero WeisswurstZur Mittagszeit trafen sich dann Nutzer und Gäste des LEADER-geförderten Ammersee Denkerhauses zu einem Business Weißwurtsessen. Bei diesen regelmäßig stattfindenden Gelegenheiten stellen sich die Teilnehmer vor, es werden Fragen gestellt und kommen vielfältige Themen zur Sprache, dabei werden zugleich neue Kontakte geknüpft. LAG-Manager Detlef Däke nutzte die Gesprächsrunde das LEADER-Programm und die Tätigkeit der Geschäftsstelle im Ammersee Denkerhaus vorzustellen. Am Nachmittag stand Däke für eine ganze Reihe von Treffen mit interessierten Bürgern und mit den Regionalmanagerinnen benachbarter Landkreise zur Verfügung.

Eroeffnung Leader Buero Vortrag StarkAm späten Nachmittag machte dann der vielbeachtete Impulsvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Stark unter der Überschrift „1 + 1 = 3 – Durch Kooperation zu Innovation und Erfolg“ (Download PDF: Vortrag) den Auftakt der Einweihungsfeier. Prof. Stark ist an der Universität Duisburg-Essen tätig, Direktor Steinbeis Transferzentrum Innovation and Sustainable Leadership sowie Gastprofessor am Strascheg Center for Entrepreneurship. Mit Blick auf die Eröffnung der LEADER-Geschäftsstelle ging Prof. Dr. Stark vor über 30 Zuhörern auf Potentiale der Kooperation im ländlichen Raum ein und stellte Überlegungen zur Belebung einer Gründerszene „auf dem Lande“ vor.

Im Anschluss stießen dann die Gäste mit LAG-Vereinsvorstand und -Management auf die LEADER-Geschäftsstelle im Ammersee Denkerhaus an. An der Einweihungsparty nahmen dann auch Gäste aus der polnischen LEADER-Region Nowe teil, mit der aktuell eine Kooperation vorbereitet wird.

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ERÖFFNUNG DER LEADER-GESCHÄFTSSTELLE AM 10. MÄRZ – DAS AMMERSEE DENKERHAUS FEIERT MIT

Stark-Wolfgang(29. Februar 2016) Am 10. März lädt das Management der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ammersee zu einem Empfang anlässlich der Einweihung seiner Geschäftsstelle im Ammersee Denkerhaus ein. Das LEADER-geförderte Coworking Space in der Dießener Sonnenstraße 1 öffnet an diesem Tag seine Türen für Interessenten, 17.15 Uhr hält Prof. Dr. Wolfgang Stark (Bild) einen Impulsvortrag „1 + 1 = 3 – Durch Kooperation zu Innovation und Erfolg“ zum Wert des zusammen Arbeitens.

Von 8.30 Uhr an können sich Interessenten im Denkerhaus umschauen und das Coworken kostenlos ausprobieren. Um 12 Uhr bietet ein Business Weißwurstessen ( im Denkerhaus erforderlich) Gelegenheit, Betreiber wie auch Nutzer kennenzulernen.

Ab 13:00 Uhr steht der LAG-Manager Detlef Däke für Gespräche und Diskussionen zur Verfügung. Was tut sich beim LEADER-Förderprogramm der Ammersee-Region? Wie können sich Bürgerinnen und Bürger in Arbeitsgruppen und LEADER-Projekte zur nachhaltigen Entwicklung einbringen?

17.15 Uhr beginnt die Eröffnungsfeier der LAG-Ammersee Geschäftsstelle mit einem Impulsvortrag „1 + 1 = 3 – Durch Kooperation zu Innovation und Erfolg“ von Prof. Dr. Wolfgang Stark, Universität Duisburg-Essen, Direktor Steinbeis Transferzentrum Innovation and Sustainable Leadership, Gastprofessor am Strascheg Center for Entrepreneurship. Prof. Dr. Stark lebt in Pähl und ist selbst Denkerhaus-Nutzer. Der Professor für Organisationspsychologie, Organisationsentwicklung und Gemeindepsychologie ist an der Universität Duisburg-Essen Gründer und Leiter des Labors für Organisationsentwicklung sowie Gründer und wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung. Er hat zahlreiche internationale Forschungs- und Lehrprojekte im Bereich Organisation, Innovation und Kultur, zu Fragen der Gemeinschaftsbildung, des Empowerment (ungenutzte Stärken und Potentiale entdecken und fördern) und der gesellschaftlichen Verantwortung durchgeführt. Prof. Dr. Stark ist Sprecher des Hochschulnetzwerks „Bildung durch Verantwortung“.

In seinem Impulsvortrag spricht er über den Wert des zusammen Arbeitens, über die Chancen zur Innovation durch Kooperation. Dabei stellt er Kooperation als Balance zwischen Eigenständigkeit und Zusammenarbeit dar und erläutert, was funktionierende Netzwerke brauchen. Mit Blick auf die Eröffnung der LEADER-Geschäftsstelle geht Prof. Dr. Stark auf Potentiale der Kooperation im ländlichen Raum ein und stellt Überlegungen zur Belebung einer Gründerszene im ländlichen Raum vor. Der öffentliche Impulsvortrag richtet sich an die geladenen Gäste – Bürgermeister und Gemeinderäte der 16 LAG-Mitgliedsgemeinden, Landräte und Regionalmanagement der vier LAG-Landkreise Landsberg, Fürstenfeldbruck, Starnberg und Weilheim-Schongau, Vorstände und Mitglieder des LAG Ammersee e.V. – wie auch an interessierte Freiberufler, Selbständige, Kleinunternehmer und Start-ups.

Hier noch einmal der Eröffnungstag im Überblick:

  • Ammersee Denkerhaus „Open House“: 8.30-16.30 Uhr, kostenlos, keine Anmeldung notwendig
  • Ammersee Denkerhaus Business Weißwurstessen: 12:00 Uhr, Anmeldungen erforderlich per E-Mail: info@ammersee-denkerhaus.de bzw. Tel. 08807-275 80 47
  • LEADER in der Ammerseeregion: 13:00–16.30 Uhr, öffentlich, kostenlos, keine Anmeldung notwendig
  • Impulsvortrag Prof. Dr. Wolfgang Stark „1 + 1 = 3 – Durch Kooperation zu Innovation und Erfolg“:
    17.15 Uhr, öffentlich, kostenlos, keine Anmeldung notwendig
  • Empfang Eröffnung LAG Ammersee Geschäftsstelle: 18.30 Uhr, für geladene Gäste und Nutzer des Ammersee Denkerhauses

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INFOS ZU AKTUELLEN PROJEKTEN JETZT AUF UNSERER WEBSITE

(15.02.2016) Ab sofort hat unsere Website www.mein-ammersee-2020.de einen zusätzlichen Bereich. In der obersten Navigationsleiste ist „PROJEKTE“ hinzugefügt worden. Dort werden künftig alle Informationen zu aktuellen Projekten der LAG Ammersee gesammelt veröffentlicht. Gestartet wurde mit Kurzbeschreibungen, offiziellen Projektbeschreibungen für die Steuerkreissitzung sowie den Checklisten inklusive Punktvergabe durch die LAG-Prüfungsgremien zu den Projekten:

  • Erholungsgelände Aidenried
  • Freizeiträume an den Seen der Region (Studie)
  • Prähistorische Siedlung Pestenacker
  • Schacky-Park 2016-2018
  • WIR – Wörthsee isst regional (Dorfladenprojekt)

Informationen zu den bereits länger genehmigten Projekten „Kulturlemente in der Landschaft“ und „Professionalisierung Urlaub auf dem Bauernhof“ werden in den nächsten Tagen ergänzt.

Die laufenden Projekte sind nun übrigens auch auf der „Ideen-Landkarte“ unserer Webpräsenz unter „Alle Beiträge“ verortet (http://www.mein-ammersee-2020.de/karte/). Um sich diese anzuschauen bitte dort auf den Button „zur Kartenansicht wechseln“ klicken!

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5 ENTWICKLUNGSZIELE DER AMMERSEE REGION BESTÄTIGT 
LEADER-Steuerkreis unterstützt einstimmig / 532.500 EUR Fördermittel sollen beantragt werden

Ammersee, 28. Januar 2016- Mit der „Prähistorischen Siedlung Pestenacker“, dem „Schacky-Park 2016-2018“, dem Dorfladenprojekt „WIR – Wörthsee isst regional“,  dem „Erholungsgelände Aidenried“ sowie der Studie „Freizeiträume an den Seen der Region“ sind gestern Abend fünf Projektanträge der Ammersee-Region  vom Steuerkreis der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ammersee in öffentlicher Sitzung geprüft, bewertet und bestätigt worden. Die Projektträger können nun Fördermittel in Höhe von insgesamt 532.500 EUR bei der Bewilligungsstelle des zuständigen Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (Allgäu) (AELF) beantragen.

steuerkreis 01 2016 plenum

Der Steuerkreis der LAG Ammersee ist das zentrale Entscheidungsgremium. Er prüft und bewertet die für eine Förderung beantragten Projekte auf Übereinstimmung mit der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES). Erst nach Zustimmung dieses aus Wirtschafts- und Sozialpartnern (WiSo) und Bürgermeistern der Ammersee-Region zusammengesetzten, gewählten Gremiums können Anträge der Bewilligungsstelle beim AELF Kempten vorgelegt werden. Den Steuerkreis bildeten gestern Abend die WiSo-Partner Franz Löffler (Egling), Uta Kachel (Dießen), Barbara Kreis-Engelhardt (Pähl) und Mia Schmidt (Herrsching) und die Vertreter der Bürgermeister Hans-Jürgen Böckelmann (Herrsching), Herbert Kirsch (Dießen), Josef Loy (Eresing) sowie Richard Michl (Windach).

Die Projektträger stellten dem Gremium persönlich ihre Projekte vor, erläuterten dabei, inwiefern die Projektziele im Einklang mit der Lokalen Entwicklungsstrategie stehen und welche finanziellen Projektvolumen vorgesehen sind. Nach den Präsentationen standen sie dem Steuerkreis Rede und Antwort. In den anschließenden, einzeln erfolgten Abstimmungen wurden alle Anträge einstimmig bestätigt. Die Projektträger haben nun 6 Monate Zeit, die Förderanträge beim AELF zu stellen. Nach Bewilligung sind die Projekte binnen zwei Jahren zu realisieren. Zur Unterstützung der Projektträger bei der Antragstellung kündigte LAG-Manager Detlef Däke Beratungstermine mit Experten des AELF Kempten im Ammersee Denkerhaus in Dießen an.

steuerkreis 01 2016 schacky park praesentationsteuerkreis 01 2016 praesentation dorfladen

(Bild links: Christine Reichert und Andreas Schmige vom Förderverein Schacky-Park stellen ihr Projekt vor. Bild rechts: Hannah Weber präsentiert das Dorfladen-Projekt „WIR – Wörthsee isst regional“.)

Der für die LAG Ammersee zuständige LEADER-Koordinator Allgäu/westliches Oberland, Ethelbert Babel vom AELF Kempten, würdigte anerkennend die vielfältigen Aktivitäten der LAG Ammersee seit Beginn der neuen Förderperiode und stellte zu den gefassten Beschlüssen fest: „Mit der heutigen Projektauswahl geht es auch am Ammersee so richtig in die Vollen!“

In der Steuerkreissitzung wurde auch das weitere Vorgehen bei einer geplanten Studie „Vernetzte Jugendplätze in der Region“ und dem in Vorbereitung befindlichen Projekt „Jugendtreffpunkt Fun-Park Dießen“ erörtert. Details zur geplanten Studie stellte LAG-Manager Detlef Däke vor, das Dießener Projekt skizzierte Frank Fastl vom MTV Dießen. Die Planungen beider Projekte sollen bei der nächsten Steuerkreissitzung der LAG Ammersee am 3. Mai entscheidungsreif vorliegen.

In den Beratungen zu den aktuellen und zu künftigen Projekten rückten die Steuerkreismitglieder Fragen der Vernetzung und Erreichbarkeit in den Mittelpunkt. Das LAG-Management wird sich mit dem Thema intensiv befassen.

Die vom Steuerkreis bestätigten Projekte:

Prähistorische Siedlung Pestenacker
Projektträger ist das Landratsamt Landsberg, das gemeinsam mit dem Förderverein Prähistorische Siedlung Pestenacker e.V. die bestehende Anlage in Pestenacker weiter entwickeln will. Positiv entschieden wurde über ein aktuell beantragtes Projektvolumen in Höhe von 440.000 € und eine Fördersumme von 200.000 €. Im Rahmen des Projektes soll im Laufe von drei Jahren ein stufenweiser Ausbau und die Professionalisierung der bestehenden Präsentation erfolgen:
• Ausbau der Dorfanlage um 3 weitere Häuser
• Bohlenweg
• Infrastruktur (Strom, Wasser, Toiletten)
• Info- und Medienzentrum
Als Projektziele nennen die Antragsteller die Erweiterung der Möglichkeiten für Lehrprojekte mit Schulen und VHS, den Ausbau der Forschungsmöglichkeiten, die Erschließung des Weltkulturerbes als touristisches Ziel in der Region sowie die Professionalisierung der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen.

Schacky-Park 2016-2018
Projektträger ist der Förderkeis Schacky-Park Dießen am Ammersee e.V., die bewilligte, zu beantragende Fördersumme von 100.000 € bezieht sich auf ein Projektvolumen von 200.000 €. Mit dem Projekt geht es um die Bewahrung und Weiterentwicklung der Parkanlage als kunsthistorischer Landschaftspark in zeitgenössischer Form und den Ausbau der Präsenz und Wahrnehmbarkeit. Zu den konkreten Vorhaben zählen:
• Wiederherstellung von 24 Parkleuchten;
• Wiederherstellung der Teichfontäne, der Fontäne am Flussgott-Brunnen und des Entenweihers;
• Verbesserung der Außenwahrnehmung des Parks durch Renovierung des schmiedeeisernen Zauns und eine bessere Beschilderung;
• Einbindung in das lokale und regionale Wegenetz.
Als Ziele haben sich die Initiatoren gesetzt, die Bekanntheit des Parks über die Region Ammersee hinaus zu erhöhen den Park für einen größeren Kreis in der Öffentlichkeit zu erschließen.
WIR – Wörthsee isst regional (Dorfladen)
Projektträger ist der Verein „WIR – Wörthsee isst regional e.V. i.G.“. Das Projektvolumen beträgt 125.000 €. Da es sich um ein Wirtschaftsprojekt handelt wird für dieses vom Steuerkreis bestätigte Projekt eine 30-Prozent-Förderung – Fördersumme: 37.500 € – beantragt. Bei dem Projekt geht es um die Eröffnung eines Dorfladens auf genossenschaftlicher Basis:
• Anmietung einer Immobilie;
• Einrichtung eines Cafés;
• Umbau, Einrichtung und Erstbestand;
• Eröffnung und Geschäftsaufnahme.
Als Projektziele wurden die Verbesserung der Nahversorgung unter sozioökonomischen Aspekten, die Vermarktung regionaler Produkte sowie die Schaffung eines sozialen, generationen- und kulturenübergreifenden Treffpunkts genannt.

Erholungsgelände Aidenried
Projektträger ist die Gemeinde Pähl. Bei einem Projektvolumen in Höhe von 350.000 € wurde über die Beantragung einer Fördersumme von 175.000 € entschieden. Das Projekt dient dem Ausbau und der Inwertsetzung des Erholungsgeländes Aidenried:
• Erweiterung des Erholungsgeländes;
• Verlagerung bzw. Sicherung der Rettungswege;
• Öffentliche Slipanlage;
• Badeplattform Schwimmponton;
• Naturbeobachtungsstand;
• Ausbau des Parkplatzes.
Als Projektziel wird die Schaffung eines zeitgemäßen, attraktiven Freizeitangebots im Bereich des südlichen Ammersees für Bürger und Gäste der Region genannt.

Freizeiträume an den Seen der Region
Projektträger sind gemeinschaftlich die in der LAG Ammersee zusammengeschlossenen Ammersee-Gemeinden, vertreten durch den Verein LAG Ammersee e.V. Bei einem Projektvolumen von 40.000 € ist die Beantragung einer Fördersumme von 20.000 € positiv entschieden worden. Mit dem Projekt soll eine Studie erstellt und der Bedarf für die Entwicklung eines vernetzten Freizeitangebots an den Seen der Ammersee-Region herausgearbeitet werden:
• Beauftragung eines Planers;
• Bedarfsabstimmung mit den Gemeinden, unter Berücksichtigung von Themen wie Kanuwandern auf Ammersee und Amper, Steganlage am Pilsensee etc.
• Berücksichtigung der Naturschutzbelange
• Einbindung in das lokale und regionale Wegenetz.
Als Projektziel ist die Schaffung einer Grundlage für konkrete Umsetzungsprojekte in der verbleibenden Förderperiode genannt.

projekttraeger steuerkreis II 01 2016

V.l.n.r.: Frank Fastl (in Vorbereitung befindliches Projekt „Jugendtreffpunkt Fun-Park Dießen“), Hannah Weber („WIR – Wörthsee isst regional“), Detlef Däke (LAG-Manager), Christine Reichert („Schacky-Park 2016-2018“), Ethelbert Babl (LEADER-Koordinator Allgäu/westliches Oberland), Dr. Ernst Stefan Rieber (Förderverein, „Prähistorische Siedlung Pestenacker“) und Jürgen Felbinger (Landratsamt Landsberg/Lech, „Prähistorische Siedlung Pestenacker“).

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BESTENS GELUNGENE ROADSHOW-PREMIERE IN SCHONDORF 

(24.01.2016) In Schondorf war gestern Nachmittag der erste Workshop in der Roadshow des LAG-Managements ein schöner Erfolg! 35 interessierte BürgerInnen informierten sich aus erster Hand über das LEADER-Förderprogramm und entwickelten selbst in spannender Gruppenarbeit Ideen. 

workshop schondorf plenum

In die Grundschule Schondorf waren engagierte BürgerInnen aus Schondorf und aus anderen LAG-Gemeinden, wie Dießen, Geltendorf und Utting, gekommen. Mit dabei auch zwei Bürgermeister: Gastgeber Alexander Herrmann und Echings 1. Bürgermeister Siegfried Luge.

LAG-Manager Detlef Däke hatte eingangs das EU-Förderprogramm LEADER und dessen Mechanismen, die Entwicklungsziele sowie ersten Projekte der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ammersee vorgestellt. Wir Organisatoren der Roadshow konnten uns hier bereits über großes Interesse freuen, und aus den zahlreichen Nachfragen und Statements der ZuhörerInnen für die nächsten Roadshow-Termine einiges lernen. Genauer wollten sie z.B. wissen, wer wie Entscheidungen über Förderanträge stellt, wie sich die Entscheidungsgremien zusammensetzen und wie sie gebildet werden, wie „schnell“ Förderungen möglich sind oder auch, wie das mit 1,1 + 0,4 Mio. EUR avisierte Fördervolumen auf einzelne Projekt „verteilt“ wird.

Ebenso erfreulich war danach das Interesse an der Diskussion diverser Entwicklungsthemen in kleinen Arbeitsgruppen. Das breite Themenspektrum, das die BürgerInnen selbst gewählt hatten, reichte von der Demografie über die Entwicklung eines gemeinschaftlichen Freizeiträume-Konzepts, das regionale Wirtschaften (Entwicklung und Vernetzung von Wochenmärkten) bis hin zu einem Kunstraum und zu Blühwiesen. Sehr zufrieden zeigte sich Herwig Stuckenberger, der für das von ihm geleitete und auf dem Workshop vorgestellte LEADER-Projekt „Heimat erkennen – Kulturelemente in der Landschaft“ neue Mitstreiter fand.

workshop schondorf arbeitsgruppe workshop schondorf herrmann daeke

Sichtlich zufrieden waren zum Abschluss des ersten Bürgerworkshops des LAG-Managements Schondorfs 1. Bürgermeister Alexander Herrmann (Bild rechts) – Danke an die Gemeinde Schondorf für die großartige Unterstützung! – und LAG-Manager Detlef Däke.

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JANUAR NEWSLETTER INFORMIERT & LÄDT EIN ZUR ROADSHOW-PREMIERE

(16.01.2016) Wie angekündigt informiert das LAG-Ammmersee-Management nun regelmäßig mit einem E-Newsletter. Die Januar-Ausgabe widmet sich der bevorstehenden Roadshow-Premiere (23.01./14 Uhr/Grundschule Schondorf).

Wer den kostenlosen Newsletter-Service nutzen möchte, sende bitte eine an den Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit/Community-Management im LAG-Management, Hans-Peter Sander, mit dem Betreff „LAG-Ammersee-News“ und mit seiner E-Mail-Adresse.

Heute ist dieser Newsletter erschienen:

Newsletter Januar 2016-Seite001

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NEWSLETTER INFORMIERT ÜBER LAG-AMMERSEE

(23.12.2015) Im neuen Jahr informiert das LAG-Ammmersee-Management regelmäßig mit einem Newsletter. Wer diesen kostenlosen Service nutzen möchte, sende bitte eine an den Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit/Community-Management im LAG-Management, Hans-Peter Sander, mit dem Betreff „LAG-Ammersee-News“ und mit seiner E-Mail-Adresse.

Heute ist die erste Nummer des neuen Newsletters erschienen:Newsletter Dez 2015-Seite001

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Auf dem Weg zu einer „Gemeinschaft rund um den Ammersee“
Rege Teilnahme an der Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ammersee

19.11.2015- Eine Gemeinschaft rund um den Ammersee entwickeln – das hat sich die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Ammersee auf die Fahnen geschrieben. Am Mittwochabend nahmen an der diesjährigen LAG-Mitgliederversammlung in Schondorf 30 Gäste teil; darunter 6 Bürgermeister, einige zweite und dritte Bürgermeister sowie Gemeinderäte und engagierte Bürger aus den 16 Anliegergemeinden.

MV 2015 Gruenbauer Plenum

In seinem Bericht ging LAG-Vorsitzender Werner Grünbauer, 1. Bürgermeister von Pähl, auf die Erarbeitung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014-2020 im Herbst 2014 ein (Bild oben). Die konzeptionelle Grundlage für die erneute Aufnahme in das LEADER-Förderprogramm zu schaffen, habe sich angesichts komplexer Anforderungen als nicht ganz einfache Aufgabe erwiesen. Grünbauer zeigte sich sehr zufrieden, dass ein beauftragtes Team um den Uttinger Unternehmensberater Detlef Däke in konstruktiver Zusammenarbeit mit engagierten Bürgern der Region diese Aufgabe gelöst hat. Zu den Herausforderungen für die LAG Ammersee hatte die Gewinnung weiterer Mitgliedsgemeinden gehört, um die erforderliche Einwohnerzahl von mindestens 60.000 in der zusammengeschlossenen Förderregion zu erreichen. Der LAG Ammersee waren als jüngste Mitglieder die Gemeinden Wörthsee und Seefeld beigetreten.

Nachdem im April die Aufnahme der LAG Ammersee in das LEADER-Förderprogramm durch das bayerische Landwirtschaftsministerium schließlich beurkundet worden war, musste in einem ausgeschriebenen Verfahren das LAG-Management personell neu besetzt werden. Seit September ist Detlef Däke LAG-Manager am Ammersee. Seinem Vorgänger, Peter Nonnenmühlen aus Eching, dankten LAG-Vorsitzender Grünbauer und die 2. Vorsitzende, Petra Sander, LEADER-Beauftragte im Dießener Gemeinderat. Nonnenmühlen habe mit den ihm einst bereitgestellten begrenzten Kapazitäten dennoch eine Reihe erfolgreicher Projekte begleitet bzw. realisiert.

In der Übergangszeit zwischen dem Ende der ersten Förderperiode und dem Arbeitsbeginn des neuen LAG-Managers hatte vor allem der Uttinger Klaus Horney, Vorstandsmitglied der LAG Ammersee, die Geschäfte kommissarisch weiter geführt. Dabei sei eine „Heidenarbeit“ zu leisten gewesen, wofür Grünbauer und Sander auch Horney mit Blumen dankten.

MV 2015 Daeke Plenum

Den versammelten Mitgliedern stellte sich anschließend LAG-Manager Detlef Däke (Bild oben) vor. Er berichtete von seinen ersten Arbeitsschritten, wie der Einrichtung einer LAG-Geschäftsstelle im Ammersee Denkerhaus in Dießen und von Besuchen bei allen Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden. Die Rathauschefs seien wesentliche Partner bei dem Vorhaben, eine „Gemeinschaft rund um den Ammersee“ zu entwickeln. Däke habe Absprachen getroffen, die LAG-Ammersee in Gemeinderäten und auf Bürgerversammlungen bzw. mit einer Roadshow in der Ammersee-Region vorzustellen. Sein erklärtes Ziel sei, das bei der LES-Erarbeitung bewährte große Bürgerengagement wieder aufleben zu lassen. Unter anderem empfahl er den Vereinsmitgliedern, die ehemaligen thematischen Arbeitskreise wiederzubeleben und bot seine Unterstützung dabei an.

16 Projekt-Ideen stellte der LAG-Manager den Vereinsmitgliedern vor; darunter „Kulturelemente in der Ammerseeregion“, „Prähistorische Siedlung Pestenacker“, „Schacky Park“, „WIR – Wörthsee isst regional“, „Dorfladen Wörthsee“ sowie „Bürger-Informations- und -beteiligungs-Onlineplattform“. Bei „Kulturelemente in der Ammerseeregion“ werden in einem Bürgergemeinschaftswerk Landschaftsdenkmale der Region kartiert und dokumentiert. Die Weiterentwicklung der prähistorischen Siedlung Pestenacker soll abgestimmt zwischen Förderverein und Landratsamt unterstützt werden. Beim Dießener Schacky Park steht auf der Basis eines neuen Konzepts der weitere Wiederaufbau an. Die Vermarktung regionaler Produkte soll mit einem Dorfladen in Wörthsee neue Impulse bekommen. Der Ausprägung einer „Gemeinschaft rund um den Ammersee“ soll schließlich eine Online-Plattform dienen, auf der unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Informationen zu gesellschaftlichen, kulturellen und sportlichen Angeboten zusammengefasst und sichtbar gemacht werden.

In der folgenden Aussprache der Mitglieder regte der LAG-Vorsitzende Werner Grünbauer an, sich mit der Bereitstellung von eBikes rund um den Ammersee in einem neuen Projekt zu befassen. Klaus Horney informierte über partnerschaftliche Kontakte zu LAGs in Polen, die 2016 mit Besuchen und Gegenbesuchen weiterentwickelt werden sollen. Gerd Mulert von der Energie Genossenschaft Fünfseenland regte die Beschäftigung mit drei Themen an: koordiniertes und intensivierte Vorgehen bei der Anlage von Blühwiesen, die Ablösung von Verbrennungs- durch Elektromotoren auf dem Ammersee sowie in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Post dafür zu sorgen, dass künftig Briefe und Pakete in der Ammerseeregion mit Elektrofahrzeugen zugestellt werden.

MV 2015 Nonnenmuehlen Gruenbauer Sander

Bild: Dank und Anerkennung für den ehemaligen LAG Manager Peter Nonnenmühlen (Mitte) sprachen der LAG-Vorsitzende Werner Grünbauer und die 2. Vorsitzende Petra Sander aus.

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LAG AMMERSEE: VORSTAND TAGT TURNUSMÄSSIG IM AMMERSEE DENKERHAUS

(11.11.2015) Am Dienstag, 10. November, hat der Vorstand der LAG Ammersee turnusmäßig getagt. Das Treffen im Ammersee Denkerhaus leitete die 2. Vorsitzende Petra Sander, GRÜNEN Gemeinderätin in Dießen am Ammersee. Die Vorstände informierten sich über die Arbeit des LAG Managements unter der Leitung von LAG Manager Detlef Däke und berieten den Stand laufender sowie geplanter Projekte. Der Vorbereitung der bevorstehenden Mitgliederversammlung am 18. November war ein weiterer Tagesordnungspunkt gewidmet.

LAG Vorstand 11 2015

(V.l.n.r.: Petra Sander, Heinrich Papesch, Detlef Däke, Anke Strobl, Klaus Horney, Barbara Kreis-Engelhardt, Valeria Scheffel-Jurisch)

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LEADER-FÖRDERUNG: MISSIONSMUSEUM ST. OTTILIEN WIEDERERÖFFNET
Gelungenes Sanierungsprojekt mit 300.000 EUR gefördert

(22.10.2015)  Am vergangenen Wochenende ist das Missionsmuseum der Erzabtei St. Ottilien nach seiner Generalsanierung wiedereröffnet worden. Erhebliche Gelder sind in die jetzt abgeschlossene Maßnahme auch über das LEADER-Programm geflossen, mit dem das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen fördert.

In den Ansprachen der Eröffnungsfeier wurde das LEADER-Engagement entsprechend hoch gewürdigt. Auch die LEADER-Referentin im Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Dr. Angelika Schaller, sprach zu diesem Anlass (linkes Bild). Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Ammersee hat die LEADER-Förderung des vielbeachteten Sanierungsprojekts ermöglicht. Bei einer vom Projektträger, der Erzabtei St. Ottilien, angegebenen Investitionssumme von 920.000 EUR steuerte LEADER 300.000 EUR Förderzuschuss bei. Im Förderantrag hieß es, das Missionsmuseum in St. Ottilien bedürfe einer „grundlegenden Überarbeitung, um die Sammlung in Zukunft zu erhalten und der Öffentlichkeit uneingeschränkt zugänglich zu machen. Dazu gehören ein barrierefreier Ausbau, die konservatorische Sicherung der Gebäude, der Einrichtung und Exponate, die Neugestaltung der Ausstellung und der Aufbau eines kulturellen Programmes rund um das Missionsmuseum für alle Generationen und Besuchergruppen (Touristen, Schulen, Gäste des Klosters und der Region).“

Wie am vergangenen Wochenende der Öffentlichkeit erstmals gezeigt wurde, ist das Vorhaben mit großem Erfolg realisiert worden – unterstützt durch die LAG Ammersee. (Rechtes Bild: Blick in die Korea-Abteilung des sanierten Missionsmuseums. – Bilder: Erzabtei St. Ottilien) 

Missionsmuseum Schaller Missionsmuseum KoreaAbteilung

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LAG AMMERSEE IM AGRARBILDUNGSZENTRUM LANDSBERG DABEI
Kontinuierlicher Besucherstrom und eine ganze Reihe interessanter Gespräche

(14.10.2015) Am vergangenen Wochenende präsentierte sich die LAG Ammersee beim Tag der offenen Tür des Agrarbildungszentrums in Landsberg am Lech. Zwei Tage lang wurden Besucherfragen am Stand der LAG Ammersee dank des Engagements von Detlef Däke, Peter Nonnenmühlen und Klaus Horney kompetent und freundlich beantwortet. Die LAG-Experten freuten sich über eine ganze Reihe interessanter Gespräche. Der Besucherstrom am LEADER-Stand riss auch deshalb nie ab, weil eine Frage im Ausstellungsquizz diesem Förderprogramm gewidmet war.

Stand TdoT 102015Mat TdoT 102015

Alle zwei Jahre öffnen Schulen und Einrichtungen des Agrarbildungszentrums Landsberg ihre Türen. Am 10./11. Oktober war es wieder so weit. Von 10 bis 17 Uhr war das Zentrum Treffpunkt für Familien, die einen erlebnisreichen Tag verbringen wollten, und für Interessierte, die sich umfassend über Landtechnik, Haushaltstechnik, das Arbeiten im Labor, über die Aus- und Fortbildung in der Landwirtschaft und in Laborberufen, über die Imkerei und das Versuchsfeld des Agrarbildungszentrums informieren wollten.

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BÜRGERMEISTERRUNDE MIT NEUEM MANAGER DER LAG AMMERSEE
Wille zu Vernetzung und Zusammenarbeit der Gemeinden einhellig bekräftigt

(2. Oktober 2015) Der neue Manager der Lokalen Aktionsgruppe, LAG Ammersee, Detlef Däke, hat sich am Donnerstagnachmittag bei einem turnusmäßigen Treffen im Dießener Rathaus den Bürgermeistern der LEADER-Region vorgestellt. Däke beschrieb den Bürgermeistern bzw. beauftragten Gemeinderatsvertretern die aktuelle Situation im LAG-Management, berichtete erste Arbeitsschritte seit Beginn seiner Tätigkeit Anfang September und stellte den Stand laufender LEADER-Projekte vor.

Bis Jahresanfang 2016 will Däke nach erfolgreicher Startphase einen Regelprozess in Gang gesetzt haben, der Transparenz und Planbarkeit bietet. Neben monatlichen Abstimmungen zwischen LAG-Management und -Vorstand werden sich Bürgermeister und Gemeindevertreter künftig einmal im Quartal zu Beratungen treffen. Der Wille, Vernetzung und Zusammenarbeit der Gemeinden der LAG-Region Ammersee zu stärken, wurde bei dem Treffen einhellig bekräftigt.

LAG-Manager Däke führt in den nächsten Wochen Einzelgespräche mit den Bürgermeistern und stimmt das weitere Vorgehen in den Gemeinden individuell ab. Geplant werden die Vorstellung der LEADER-Aktivitäten in den einzelnen Gemeinderäten sowie eine Roadshow durch die LAG-Gemeinden bis Ende März 2016. Die nächsten Termine: Vorstandssitzung LAG Ammersee e.V.: 10. November; Mitgliederversammlung LAG Ammersee: 18. November; nächstes Treffen Bürgermeister: 12. Januar 2016.

LAG Buergermeister Oktober 2015Teilnehmer der Bürgermeisterrunde LAG Ammersee (v.l.n.r.): Johann Albrecht, 1. Bürgermeister Greifenberg.; Alexander Herrmann, 1. Bürgermeister Schondorf; Detlef Däke, LAG-Manager; Werner Grünbauer, 1. Bürgermeister Pähl (vordere Reihe); Markus Kennerknecht, 1. Bürgermeister Grafrath; Richard Michl, 1. Bürgermeister Windach; Ferdiand Holzer, 1. Bürgermeister Egling a.d. Paar; Christian Bolz; 1. Bürgermeister Weil, Hans-Jürgen Böckelmann, 2. Bürgermeister Herrsching; Josef Loy, 1. Bürgermeister Eresing (mittlere Reihe); Anna Neppel, 1. Bürgermeisterin Andechs; Petra Sander, Gemeinderätin Dießen; Siegfried Luge, 1. Bürgermeister Eching (hintere Reihe). (Nicht auf dem Bild, aber Teilnehmer am Bürgermeistertreffen: Herbert Kirsch, 1. Bürgermeister Dießen)

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DETLEF DÄKE IST NEUER LAG-MANAGER AM AMMERSEE

(04.09.2015 ) Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Ammersee für das Förderprogramm LEADER zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums hat einen neuen LAG-Manager: Der Uttinger Detlef Däke (58) hat in einem europaweit ausgeschriebenen Auswahlverfahren den Zuschlag bekommen, der Vertrag ist am 3. September vom LAG-Vorsitzenden, dem 1. Bürgermeister der Gemeinde Pähl, Werner Grünbauer, unterzeichnet worden. (Bild: Detlef Däke, links; Werner Grünbauer, rechts)

Daeke_gruenbauer_09_2015_Vertrag

„Wir freuen uns, mit Detlef Däke einen Managementexperten als LAG-Manager gewonnen zu haben, der in jahrelangem, ehrenamtlichem Engagement sein Können bewiesen, Knowhow weiterentwickelt, Erfahrungen gesammelt und vielfältige, vertrauensvolle Beziehungen in der Region aufgebaut hat“, erklärt Werner Grünbauer. „Däke ist in der Region genauso zu Hause wie in dem Thema; er ist bestens mit der Lokalen Entwicklungsstrategie vertraut, gut vernetzt und hat in den vergangenen Jahren ehrenamtlich die Entwicklung der LAG Ammersee maßgeblich vorangetrieben. Wir wollen nun mit ihm als hauptamtlichen LAG-Manager die Arbeit mit hoher Professionalität zügig aufnehmen.“

Detlef Däke ist seit 2007 als Organisationsentwickler für Unternehmen, Verwaltungen und Non-Profit-Organisationen bei Veränderungs- und Entwicklungsprozessen tätig. Er verfügt über langjährige Berufserfahrungen: 20 Jahre im IT-Umfeld als Programmierer, Einführungsberater und Projektmanager, zehn Jahre Managementerfahrung im Großkonzern HypoVereinsbank, acht Jahre als freiberuflicher Organisationsentwickler mit Beratungsaufträgen aus Wirtschafts- und Non-Profit-Organisationen.

Däke hat in der LAG Ammersee seit ihren Anfängen mitgewirkt. Er war Gründungsmitglied und ehrenamtliches Mitglied des LAG-Vorstands von 2006 bis 2014. Seit August 2014 hatte Däke sein LAG-Vorstandsmandat niedergelegt und war im Auftrag des LAG Ammersee e.V. mit der Erstellung einer neuen Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014-2020 beauftragt worden. Die LES war schließlich Voraussetzung für die Aufnahme der Ammersee-Region in eine zweite LEADER-Förderperiode. Detlef Däke verweist zudem auf 20 Jahre ehrenamtliches Engagement in der Kommunal- und Landespolitik.

Kurzfristig Handlungsfähigkeit herstellen
Däke sieht in den komplexen Handlungsfeldern der lokalen Entwicklungsstrategie wie auch in der besonderen Struktur der LEADER-Region Ammersee, die sich wie keine andere Förderregion über vier Landkreise erstreckt, sehr spezielle Herausforderungen für das LAG-Management. Angesichts der Komplexität und den in der Konzeptphase heraus-gearbeiteten Verbesserungspotenzialen wird Däke im LAG-Management verschiedene Kompetenzen in einem Team bündeln: zu Beginn der Förderperiode mit anderthalb Personalstellen und danach dauerhaft mit 1 ¼ Stellen. Dem LAG-Manager Detlef Däke – verantwortlich für die Gesamtsteuerung, Beteiligungskonzepte und Projektentwicklung – stehen Hans-Peter Sander, PR-Berater aus Dießen, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und Community-Management, und Peter Nonnenmühlen aus Eching, Adcon Consulting GmbH, für Tätigkeiten im BackOffice, Fördermittelberatung und Projektentwicklung zur Seite.

Als dringlichste Aufgabe will Däke kurzfristig die Handlungsfähigkeit des LAG-Managements herstellen und die Bürgerbeteiligung wiederbeleben. „Während der LES-Erstellung im letzten Herbst war es gelungen, eine deutliche Wahrnehmung der LAG Ammersee zu erreichen und viele Bürger der Region zur Beteiligung in Workshops oder für den Dialog auf der Internetplattform zu mobilisieren. Im anschließenden mehrmonatigen Genehmigungsprozess bis zur Beauftragung des neuen LAG-Managers wurden die Bürger in Sachen LEADER nicht mehr für eine aktive Teilnahme eingebunden.“

Für die Startphase kündigt LAG-Manager Däke mehrgleisige Aktivitäten seines Teams in den Schwerpunktbereichen Management-Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und Projektentwicklung an. Ab 15. September wird er in der neuen Geschäftsstelle der LAG im Ammersee Denkerhaus, dem LEADER-geförderten Coworking Space in der Dießener Sonnenstr. 1, regelmäßig erreichbar sein.

Roadshow, Dialog-Plattform und Startprojekte
„Das deutliche Bekenntnis der Bürgermeister und der Gemeinderäte in der Region zu LEADER ist ein enormer Vertrauensvorschuss“, meint Däke, „dem wir mit Taten und Er-folgen gerecht werden müssen.“ Zur Re-Mobilisierung und Aktivierung der Bürgerschaft plant der LAG-Manager in enger Abstimmung mit den Rathauschefs in allen beteiligten Gemeinden eine Roadshow, bei der die LAG Ammersee, ihre Ziele und das LEADER-Programm vorgestellt und ein individueller lokaler Bezug hergestellt wird.

Um möglichst viele Interessierte für eine Mitarbeit in der LAG Ammersee zu gewinnen, will Däke unterschiedliche Dialogformate anbieten. Neben der noch im Herbst beginnenden Roadshow plant er regionsweite Bürgerworkshops zu LAG relevanten Themen sowie die umgehende Reaktivierung der bei der LES-Entwicklung im vergangenen Herbst erfolgreich gestarteten Dialog-Website www.mein-ammersee-2020.de.

„Potenzielle Projektträger wurden nach der LES-Erstellung lange Zeit von einem Interim-Manager in der LAG Ammersee provisorisch betreut. Die im LES beschriebenen Startprojekte und -initiativen müssen nun zielstrebig weiterentwickelt und manche noch angeschoben werden“, so Däke. Die zügige Bearbeitung vorliegender Projektanträge und -ideen sowie die Entwicklung der im LES genannten Startprojekte sollen unverzüglich beginnen. Zum Start der neuen Förderperiode sind derzeit zwei vom Steuerkreis, einem LAG-Entscheidungsgremium, bereits genehmigte Projekte in Arbeit: „Heimat erkennen – Identität wahren“, bei dem durch Erfassung und Kartierung von „Kulturlandschaftselementen“ zum Erhalt der historischen Kulturlandschaft beigetragen werden soll, und das Kooperationsprojekt „Professionalisierung und Weiterentwicklung von Urlaub auf dem Bauernhof“. Weitere Projektansätze liegen vor und werden vom LAG-Manager gemeinsam mit den Projektträgern zur Vorlage im Steuerkreis vorbereitet.

Nach der Startphase, in der das LAG-Management seine volle Handlungsfähigkeit erreicht hat, will LAG-Manager Däke schließlich ab Januar 2016 Regelprozesse in Gang gesetzt haben, die allen Beteiligten Transparenz und Planbarkeit bieten.

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Ministerielle Information „Urkunden für neue LEADER-Aktionsgruppen“ (15. Mai 2015)

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Den kürzlich in der zweiten Auswahlrunde gekürten sieben LEADER-Aktionsgruppen – darunter die LAG Ammersee – hat Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner am 13. Mai 2015 in München die Urkunden überreicht. Dazu hat das Staatsministerium eine Presseinformation veröffentlicht. Auf dem Pressefoto abgebildet (v.l.n.r.): Petra Sander, 2. Vorsitzende der LAG Ammersee, GRÜNEN-Gemeinderatsfraktionsvorsitzende in Dießen am Ammersee; Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner; Werner Grünbauer, Vorsitzender der LAG Ammersee, 1. Bürgermeister der Gemeinde Pähl.

Bei dem Festakt im Ministerium lobte der Minister die vorgestellten Konzepte: „Sie haben die Hürden des Auswahlverfahrens mit Bravour geschafft und die Jury durch Ihre zukunftsweisenden Konzepte überzeugt.“ Die unterschiedlichen Ansätze, Schwerpunkte und Ziele spiegeln seinen Worten zufolge die ganze Vielfalt der ländlichen Gebiete in Bayern wider.

Laut Brunner umfassen die in zwei Durchgängen ausgewählten insgesamt 68 LEADER-Gebiete 86 Prozent der bayerischen Landesfläche. Damit haben 58% der Menschen im Freistaat einen unmittelbaren Bezug zu LEADER. Ab Ende Mai können die Lokalen Aktionsgruppen (LAG) – sie sind dem Minister zufolge „Dreh- und Angelpunkt“ der LEADER-Projekte – Fördermittel beantragen, um mit staatlicher Unterstützung die Strategien zur Entwicklung ihrer Heimat umzusetzen. Dafür stehen laut Brunner bis 2020 insgesamt rund 111 Millionen Euro EU- und Landesmittel zur Verfügung – 19 Mio. Euro mehr als in der vergangenen Förderperiode.

In der zweiten Auswahlrunde waren zum Zug gekommen: die LAG Region Hesselberg (Lkr. Ansbach und Donau-Ries), die LAG Bad-Tölz-Wolfratshausen, die LAG Mühldorfer Netz – Leben an Inn, Isen und Rott (Lkr. Mühldorf), die LAG Altmühl-Jura (Lkr. Eichstätt, Neumarkt i. d. OPf. und Roth), die LAG Mittlere Isarregion (Lkr. Freising und Erding), die LAG Ammersee (Lkr. Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech, Weilheim-Schongau und Starnberg) und die LAG Region Bamberg.

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Anerkennungsurkunde für die LAG Ammersee überreicht (13.05.2015)

LAG Ammersee UrkundeGeschafft – hier ist das Ding!

Heute ist die erfolgreiche Teilnahme der LAG Ammersee am LEADER-Auswahlverfahren für die Förderperiode 2014-2020 durch Überreichen der Anerkennungsurkunde besiegelt worden.

Die engagierte Arbeit vieler an der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) hat ihren verdienten Lohn gefunden.

Nun kann es endlich weitergehen!

 

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Geschafft – die LAG Ammersee ist in der nächsten Förderperiode dabei! (28.04.2015)

Nun ist es amtlich: Am 13. Mai erhält die LAG Ammersee die Anerkennungsurkunde von Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner für die neue LEADER-Förderperiode. Mit dieser Anerkennung einer konzeptionellen Arbeit unter Höchstdruck der letzten Monate an der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) kann die Arbeit in der Ammersee-Region endlich fortgesetzt werden.

Diese höchst erfreulichen Neuigkeiten waren am vergangenen Sonntag noch mehr als das herrlich strahlende Fühlingswetter guter Grund für den Vorstand der LAG-Ammersee, sich zu einem Rundgang im Diessener Schacky-Park – einem der außerodentlich gelungenen Förderprojekte der letzten Periode – zu treffen. Höhepunkt war ein kleiner Sektempfang im rekonstruierten Teehaus.

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Presseinformation zur Mitgliederversammlung am 20. März 2015 in Dießen (26.03.2015)

Wir haben zur Mitgliederversammlung am 20. März diese Presseinformation verfasst und versendet:

LEADER-Aktionsgruppe: Ergänzungen der Lokalen Entwicklungsstrategie „Ammersee – Region für alle“ einstimmig beschlossen Mitgliederversammlung der LAG Ammersee am 20. März in Dießen erfolgreich / Förderprogramm: Ende April entscheidet Staatsministerium über Anerkennung

Ammersee, 26.03.2015- Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Ammersee hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 20. März in Dießen einstimmige Beschlüsse zu Änderungen und Ergänzungen zur LES (Lokale Entwicklungsstrategie) gefasst. Formale Ergänzungen sowie  vertiefende Darstellungen der Ende November für das Bayerische Auswahlverfahren zur Initiative LEADER in ELER der Europäischen Union erstmals vorgelegten Strategie sind von den Mitgliedern beraten und bestätigt worden. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, termingerecht die überarbeitete LES beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bis zum 31. März einreichen zu können.

Die LES ist Bewerbungsgrundlage zu einer zweiten Förderperiode im EU-Förderprogramm LEADER für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums. Das Auswahlgremium wird voraussichtlich Ende April 2015 über die Anerkennung der LES entscheiden. Ende Februar hatte das Bayrische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten der LAG Ammersee mitgeteilt, dass die LES der Ammersee-Region für eine weitere Prüfung mit einigen Formalia zu ergänzen und in einigen Punkten vertieft werden muss.

Die LAG-Mitgliederversammlung, an der auch acht Bürgermeister der LEADER-Region Ammersee bzw. deren Vertreter anwesend waren, beschloss die Annahme einer Geschäftsordnung für den LAG-Steuerkreis sowie einer vorgestellten Checkliste „Projektauswahlkriterien“. Ebenso einstimmig wurde die LES mit den dargestellten redaktionellen Änderungen angenommen. Die Mitgliederversammlung erteilte dem LAG-Vorstand die Berechtigung, weitere Anpassungen an der LES im Rahmen redaktioneller Überarbeitungen und Ergänzungen zu noch offenen Bearbeitungspunkten vorzunehmen und einzelne Punkte ohne Einberufung einer erneuten Mitgliederversammlung zu bestätigen.

Wie auf der Mitgliederversammlung erörtert wurde, hat die LAG Maßnahmen für inhaltliche Nacharbeiten eingeleitet, um z.B. die Mitwirkung der LAG in der regionalen Entwicklung im LAG-Gebiet besser darstellen zu können bzw. um im Strategiepapier konkrete Aussagen zu geplanten Kooperationen mit anderen Lokalen Aktionsgruppen (LAG) zu machen. Dazu gehören inzwischen begonnene Gespräche mit allen vier Landratsämtern der LAG-Region und Verabredungen zur konkreten Zusammenarbeit bei Initiativen der regionalen Entwicklung mit dem jeweiligen Regionalmanagement. Kontakte wurden zu benachbarten LAG wieder aufgenommen sowie neue Kontakte zu Arbeitskreisen im Rahmen der Dorfentwicklung Wörthsee hergestellt.

Zu den wesentlichen beschlossenen redaktionellen Ergänzungen der LES gehören die überarbeitete Darstellung des innovativen Charakters der LES, Konkretisierungen bei Zielangaben und Indikatoren sowie Vertiefungen bei Entwicklungs- bzw. Handlungszielen. Zu aktuell laufenden Arbeitsschwerpunkten am LES gehören Anpassungen des Aktionsplans, das Erstellen von Mustern für das Monitoringverfahren, das Benennen und Beschreiben weiterer Startprojekte und -initiativen.

Vernetzung im Mittelpunkt
Die Lokale Entwicklungsstrategie (LES) war im vergangenen Herbst durch die LAG Ammersee unter Mitwirkung engagierter Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden in der Region Ammersee erstellt worden: Grafrath (Landkreis Fürstenfeldbruck); Dießen, Eching, Egling a. d. Paar, Eresing, Greifenberg, Schondorf, Utting, Weil und Windach (Lkrs. Landsberg am Lech); Andechs, Herrsching, Inning, Seefeld, Wörthsee (Lkrs. Starnberg); Pähl (Lkrs. Weilheim/Schongau). „Ammersee – Region für alle“ ist das Credo der Lokalen Entwicklungsstrategie 2014-2020. Darin ist als Leitziel formuliert: „In der Ammersee-Region sollen Bedingungen herrschen – beim Arbeiten wie beim Wohnen, beim Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, beim Lernen, bei der Mobilität wie im kulturellen Bereich – die alle einbinden“. Es soll zudem in der Region 2020 erreicht sein, dass „das hohe gesellschaftliche Engagement vernetzt und koordiniert“ ist. In der LES steht der Vernetzungsgedanke im Mittelpunkt: der Ammersee als Bindeglied, auch im Denken und Fühlen der Menschen; die enge Zusammenarbeit in der Region, bis hin zu überwundenen Restriktionen in der Mobilität, prägen die gesteckten Ziele.

 

6. März 2015- Mitgliederversammlung LAG Ammersee am 20. März: LEADER-Aktionsgruppe beschließt Ergänzungen ihrer Lokalen Entwicklungsstrategie

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Ammersee lädt zur Mitgliederversammlung am 20. März 2015 nach Dießen ein. Auf der Tagesordnung steht die „Beschlussfassung zu Änderungen und Ergänzungen zur LES (Lokale Entwicklungsstrategie)“.

Einzelne formale Ergänzungen sowie vertiefende Darstellungen der Ende November für das Bayerische Auswahlverfahren zur Initiative LEADER in ELER der Europäischen Union erstmals vorgelegten Strategie sollen von den Mitgliedern beraten und bestätigt werden. Anschließend wird die überarbeitete Lokale Entwicklungsstrategie (LES) beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten fristgerecht bis zum 31. März eingereicht. Die LES ist Bewerbungsgrundlage zu einer zweiten Förderperiode im EU-Förderprogramm LEADER für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums.

Ende Februar hatte das Bayrische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten der LAG Ammersee mitgeteilt, dass die LES der Ammersee-Region für eine weitere Prüfung in einzelnen Punkten zu ergänzen ist. Das Auswahlgremium wird voraussichtlich Ende April 2015 über die Anerkennung der LES entscheiden.

Vernetzung im Mittelpunkt
Die Lokale Entwicklungsstrategie (LES) war im vergangenen Herbst durch die LAG Ammersee unter Mitwirkung engagierter Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden in der Region Ammersee erstellt worden: Grafrath (Landkreis Fürstenfeldbruck); Dießen, Eching, Egling a. d. Paar, Eresing, Greifenberg, Schondorf, Utting, Weil und Windach (Lkrs. Landsberg am Lech); Andechs, Herrsching, Inning, Seefeld, Wörthsee (Lkrs. Starnberg); Pähl (Lkrs. Weilheim/Schongau). „Ammersee – Region für alle“ das ist das Credo der Lokalen Entwicklungsstrategie 2014-2020. Darin ist als Leitziel formuliert: „In der Ammersee-Region sollen Bedingungen herrschen – beim Arbeiten wie beim Wohnen, beim Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, beim Lernen, bei der Mobilität wie im kulturellen Bereich – die alle einbinden“. Es soll zudem in der Region 2020 erreicht sein, dass „das hohe gesellschaftliche Engagement vernetzt und koordiniert“ ist. In der LES steht der Vernetzungsgedanke im Mittelpunkt: der Ammersee als Bindeglied, auch im Denken und Fühlen der Menschen; die enge Zusammenarbeit in der Region, bis hin zu überwundenen Restriktionen in der Mobilität, prägen die gesteckten Ziele.

Mitgliederversammlung LAG Ammersee:
20.3.2015, 18.00 Uhr, Gasthof „Unterbräu“ Dießen (Mühlstrasse 36)

 

21. Oktober 2014 – Mitgliederversammlung LAG Ammersee bestätigt erreichte Zwischenergebnisse

Die Mitgliederversammlung der LAG Ammersee, die den Auftrag zur Erarbeitung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) erteilt hatte, hat heute Abend in Inning am Ammersee (interessante Lokation: „Haus der Vereine“ / „Inninger Spectacel“) die Zwischenergebnisse zur Kenntnis genommen, beraten und bestätigt. LES-Manager Detlef Däke präsentierte die aus den Inputs von Bürgermeisterworkshop, zwei Bürgerworkshops und unserer Online-Plattform abgeleiteten Entwicklungs- sowie Handlungsziele. Die Teilnehmer waren zudem eingeladen, die Zwischenergebnisse zu priorisieren, was für die weitere Arbeit an der LES ein echter Meilenstein ist. Nach Auswertung werden wir die bearbeiteten Entwicklungs- und Handlungsziele hier, auf unserer Website, veröffentlichen.

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14. Oktober 2014 – Einladungen und Presseinformation zum 2. Bürgerworkshop sind raus

In den letzten Tagen haben wir Einladungen und Presseinformation zum 2. Bürgerworkshop zur Erarbeitung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) der Ammersee-Rgion versandt. Nun freuen wir uns, wenn am Donnerstag (16. Oktober), 18 Uhr, viele Interessenten in der Mensa der Christian Morgenstern Grund- und Mittelschule in Herrsching mitarbeiten. Hinkommen, Freunde mitbringen, weitersagen!!

 

04. Oktober 2014 – Zwischenergebnisse aus Bürgermeister- und 1. Bürger-Workshop online

Nun sind die zusammengefassten Zwischenergebnisse aus dem Bürgermeister-Workshop vom 18. September und vom 1. Bürger-Workshop am 24. September auf dieser Website online. Sie können in den jeweiligen Themenbereichen nicht nur betrachtet, sondern auch öffentlich diskutiert und gerne weitergesponnen werden. Das betrifft die Bereiche „Energie, Umwelt, Klima„, „Wirtschaft, Landwirtschaft, Handwerk„, „Infrastruktur, Siedlungsentwicklung, Landschaftsplanung„, „Tourismus, Kultur, Brauchtum„, „Bildung, Sport“ sowie „Soziales, Demografie und Jugend„. WIr hoffen, dass Interessenten die Möglichkeiten zum Mitgestalten nutzen.

 

02.10.2014 – Information an die Presse zum 1. Bürger-Workshop

Gerade haben wir die Presse über die Auswertung des 1. Bürger-Workshops vom 24. September informiert. Nachzulesen ist das hier: PI Buergerworkshop September 10 2014

 

28.09.2014 – „Landsberger Tagblatt“ berichtet ausführlich über unseren 1. Bürger-Workshop

Wieder eine gute Berichterstattung in der Presse: Lokalredakteurin Stephanie Millonig hat im „Landsberger Tagblatt“ über ihre Beobachtungen beim 1. Bürger-Workshop zur LES-Erarbeitung ausführlich berichtet: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Ueber-50-Buerger-diskutieren-in-sechs-Gruppen-id31484287.html

 

26.9.2014 – Medienecho auf den 1. Bürger-Workshop

Der „Starnberger Merkur“ hat gestern über unseren Bürger-Workshop vom 24.09. berichtet. Dass hier ausführlich und gut beobachtet berichtet wurde, sehen wir auch als kleine Anerkennung des gezeigten Engagements und als Mutmacher für unseren weiteren Weg. Auch auf der Online-Plattform von Radio Oberland ist ebenfalls schon eine kleine Nachricht veröffentlicht.

Wir freuen uns auf weitere Medienberichte.

 

24.09.2014 – Spät geworden…

Beim 1. Bürger-Workshop heute im Ammersee Gymnasium ist es spät geworden. Über 50 Gäste sind unserer Einladung gefolgt und haben konstruktiv gearbeitet. In 6 Themenbereichen haben sie Stärken-Schwächen-Analysen diskutiert und schon an so mancher Stelle Schwerpunkte herausgearbeitet. Interessant: Zwischen allen Bereichen wurden Schnittmengen sehr deutlich: ein gutes Zeichen, dass wir mit der heute begonnenen Bürgerbeteiligung die Lokale Entwicklungsstrategie 2014-2020 für die Ammersee-Region sicher zum Termin erstellen können. Die Zwischenergebnisse von heute werden nun vom LES-Team aufbereitet und in der kommenden Woche auf dieser Website vorgestellt.

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23.09.2014 – Interview Radio Oberland gegeben

Gerade hat Simon Sterzer von der Redaktion Radio Oberland mit Hans-Peter Sander vom LES-Entwicklungsteam im Ammersee Denkerhaus ein kleines Interview zum bevorstehenden 1. Bürger-Workshop geführt. Am Mittwochvormittag (24.09.2014) soll es ausgestrahlt werden. In dem Gespräch ging es um die aktuelle Entwicklung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES), um die LEADER-Förderung allgemein und speziell in der Ammersee-Region sowie – natürlich! – ausführlich um das Thema Bürgerbeteiligung. Dabei haben wir kräftig die Werbetrommel gerührt: für den Workshop und für diese, unsere Online-Beteiligungsplattform.

 

18.09.2014 – Treffen der Bürgermeister

Heute Nachmittag haben sich im Herrschinger Rathaus die Bürgermeister bzw. deren Vertreter aus den Mitgliedsgemeinden der LEADER-Region Ammersee getroffen. Vor dem großen Bürger-Workshop am kommenden Mittwoch (24.09./17 Uhr/Ammersee Gymnasium) bekräftigten die Rathauschefs ihre Unterstützung für eine erneute Bewerbung zum LEADER-Förderprogramm (2014-2020). In der von Detlef Däke moderierten Zusammenkunft berieten sie inhaltliche Fragen einer Lokalen Entwicklungsstrategie (LES). Dabei legten sie ihre Schwerpunkte auf die Entwicklung eines Mobilitätskonzepts, die Schaffung einer Identität mit der Ammersee-Region als Grundlage einer breiten Bürgerbeteiligung sowie auf Konsequenzen aus der demografischen Entwicklung („Region für jung & alt“).

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Die Teilnehmer des Bürgermeister-Treffens (v.l.n.r.): 1. Reihe sitzend: Petra Sander, LEADER-Beauftragte, Gemeinderätin Dießen; Anna Elisabeth Neppel, Bürgermeisterin Andechs; Barbara Kreis-Engelhardt, Vorstandsmitglied LAG Ammersee; Valeria Scheffel-Jurisch, Vorstandsmitglied LAG Ammersee; 2. Reihe: Richard Michl, Bgmstr. Windach; Johann Albrecht, Bgmstr. Greifenberg; Alexander Herrmann, Bgmstr. Schondorf; Markus Kennerknecht, Bgmstr. Grafrath; Klaus Horney, Vorstandsmitglied LAG Ammersee; Detlef Däke, Beauftragter Entwicklung LES, Utting; Christian Bolz, Bgmstr. Weil; 3. Reihe: Hans-Jürgen Böckelmann, 2. Bgmstr. Herrsching; Siegfried Luge, Bgmstr. Eching; Werner Grünbauer, Bgmstr. Pähl; Hubert Vögele, 3. Bgmstr. Inning; Josef Loy, Bgmstr. Eresing.

 

17.09.2014 – Presseinformation Ankündigung Bürger-Workshop

Heute haben wir unsere erste Presseinformation veröffentlicht. Darin kündigen wir den 1. Bürger-Workshop vom 24. September an. Hier geht es zum PDF: PI LES Workshop Website

 

16.09.2014 – Start der Bürgerbeteiligungs-Online-Plattform www.mein-ammersee-2020.de