Soziales, Demografie, Jugend

Welche Entwicklungsziele setzen wir im neuen LES für dieses Handlungsfeld „Soziales, Demografie, Jugend“?

(Download Lokale Entwicklungsstrategie 2014-2020 PDF: LES 2014-2020)

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Ergebnisse des 1. Bürger-Workshops vom 24.09.2014 und des Bürgermeister-Workshops vom 18.09.2014 (PDF):

buergerworkshop demografie soziales

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11 Kommentare zu “Soziales, Demografie, Jugend

  1. Hallo zusammen,
    mangels anderer mir auffindbaren Möglichkeiten, hinterlasse ich meine Zielvorschläge für den Themenkreis „Soziales und Demografie“ hier:
    – Den Dialog zwischen den Generationen fördern durch
    o Plattformen für den Austausch von Erfahrungen und Kompetenzen
    o Aktivierung von Jungen und Alten für kommunale Projekte
    – Lokale Verantwortungsgemeinschaften fördern durch die aktive Entwicklung einer Bürgerbeteiligungs- und Dialogkultur in den Gemeinden
    – Den aktuellen Zuzug von Migranten nutzen, um ein Bewusstsein in der Bevölkerung um die Bereicherung durch vielfältige Lebensformen zu entwickeln.

    Liebe Grüße von der Gabriele!

  2. Ist ja wieder typisch: Die „Jugend“ steht am Ende der Bezeichnung des Bürgerworkshops. Warum nicht am Anfang?? So wird das Thema „Jugend“ nicht neu erfunden. Vor allem, es findet doch alles ohne die „Jugend“ selbst statt. Wo ist denn die Jugend??
    Schon der gesamte kommunale Wahlkampf fand ohne die „Jugend“ statt. Niemand hat das Thema „Jugend“ mehr auf der Rechnung. Und das soll sich jetzt ändern. wenn die handelnden Personen die selben sind??? Glaubwürdigkeit sieht anders aus!

  3. Damit das Thema Jugend nicht ohne diese stattfindet gibt es verschiedene Möglichkeiten der öffentlichen Beteiligung – z.B. in öffentlichen Bürgerworkshops (der nächste ist morgen, am 16. Oktober in Herrsching) oder auf dieser Online-Plattform. Jugend- und Sozialarbeiter sind genause eingeladen als handelnde Personen mitzumachen wie die Jugendlichen. Lieber @Ralf, mach mit, begeistere auch Deine Juze-Gäste teilzunehmen!

    1. Jetzt musst Du mir nur noch schreiben, wofür ich Jugendliche denn begeistern soll? Für Jungbürgerversammlungen deren Ergebnisse nicht umgesetzt werden?? Für die vielfältigen und bunten jugendpolitische Zielsetzungen, die wir im Kommunalwahlkampf erfahren durften?? Für die ehr dürftige Freizeitinfrastruktur für Jugendliche in Dießen?? Dafür, dass es keinen öffentlichen Ansprechpartner für Jugendliche in Dießen gibt?? Dafür, dass es keine Mitwirkungs- und Beteiligungsformen am Gemeinwesen für Jugendliche gibt?? Bitte sag mir, wofür ich Jugendliche begeistern soll??

      1. Ich vergaß auf Deine Offerte der Mitarbeit einzugehen. Eine Mitarbeit meinerseits würde es erst dann geben, wenn es einen eigenständigen Titel „Jugend“, als eigenständigen „Bürgerworkshop“ geben würde. Nur so würde man der „Jugend“ mit der notwendigen Aufmerksamkeit und Wichtigkeit gerecht werden können.

        1. Also Jugend hat meiner Meinung nach durchaus etwas mit Soziales (Ein Jugendzentrum ist ja auch ein soziales Projekt und kein kommerzielles). Und zur Demografie gehören nicht nur die Jugend zwischen 14 und 18 sonder auch auch Babys, Grundschüler, Unterstufe und junge Erwachsene dazu.
          Denn das Leben geht davor und danach noch weiter.
          Und da hebe man die JUZ-Zielgruppe der Pupertierenden einseitig zu stark hervor.
          Aber man könnte diesen Workshop ja durchaus im Jugendzentrum abhalten. Vielleicht ist der Veranstaltungsort Schule eher kontraproduktiv zur Motivatuion.

          1. Ja, Jugend hat auch nach meiner Meinung „irgendwie“ mit Soziales und mit Demografie zu tun…
            Im Augenblick versuchen wir Ziele für dieses Gesamtfeld zu finden, da sind wir auf die Mit- und Zusammenarbeit möglichst vieler sozialer Gruppen angewiesen. Von daher besteht sehr der Wunsch nach einer Beteiligung eben gerade der Jungen. Schade, dass Du, @Ralf Kleeblatt, Dich nur in die Gemeinschaft einbringen magst, wenn Du persönlich angesprochen wirst!?

            Meine Erfahrung mit dedizierten Jugendveranstaltungen ist leider sehr ernüchternd, die Motivation der Jugendlichen, oder die Attraktivität unserer Angebote, reichte meist nicht aus. Sprich die Beteiligung war bestenfalls mäßig.
            Ich wünsche mir sehr den Austausch mit jungen Menschen, die sich einbringen möchten und die bereit sind, konstruktiv mit uns attraktive Formate zu entwickeln. Gerne auch im Jugendzentrum statt in einer Schule…
            Ich freue mich darauf @Ralf Kleeblatt persönlich kennen zu lernen.

          2. Selbstverständlich hat Jugend etwas mit Soziales zu tun, keine Frage. Aber das gilt für ja für alle Themenbereiche der Workshops, die alle irgendwie zusammengehören und in Wechselbeziehungen zueinander stehen. Wenn ich explizit einen Workshop für die Jugend anmahne, ist es Ausdruck einer weit verbreiteten Vernachlässigung der „Jugend“. Die „Jugend“, dass mittlerweile unbekannte Wesen ist ruhiggestellt, auch Dank Facebook, WhatsApp und Konsorten. Sie, die „Jugend“ ist mit sich und ihren Postings zu allen Zeiten und an allen Orten beschäftigt. Wenn wir sie wecken, kann es unruhig werden. Will das etwa jemand?? Die Jugend, das Jugendalter, muss in den Vordergrund gebracht werden. Warum fordert eigentlich kein Grüner, kein SPDler mehr die Absenkung des Wahlalters bei Kommunalwahlen auf 16 Jahre?? Hier ist ein ganz dickes Zeichen zu setzen, indem die „Jugend“ einem ein eigenständiger Workshop Wert sein muss! Und auch, wenn es erst einmal stellvertretend in Gang gesetzt wird. Leider lässt sich wohl keine Jugendbewegung in Gang setzen, wie sie Anfang der `70iger Jahre entstand. Und daher, NEIN, „Jugend“ ist ausschließlich für sich zu betrachten, sonst würde wieder einmal alles verwässert werden! Eine JUZ Zielgruppe mag von Ort zu Ort unterschiedlich sein und orientiert sich mittlerweile an den Gegebenheiten. In Dießen gehören die Kinder dazu und viele Angebote versuche ich Generationsübergreifend anzulegen! Inwieweit ich mich irgendwo und irgendwie einbringe ist keine Frage der Ansprache, sondern nur eine Frage der Abwägung:-).

          3. Beim Thema Jugend denke ich ist ein Problem
            die Mobilitätsmöglichkeiten. Sie können gar nicht alle wie ich denke doch tolle Möglichkeiten nutzen.
            Gerade Menschen ohne Auto haben es am Ammersee sehr schwer. Es gibt keinen Ringbus.
            Den brauchts aber auch nicht wenn man vorhandenen Schiffsverkehr richtig nutzt:
            Als Nahverkehrsmittel und nicht als Ausflugsvergnügen.
            Zu vernünftigen Preisen. Das selbe gilt für die Bahn am Westufer. Die könnte man S-bahnartig nutzen (Dießen nach Weilheim nur 10 Min., das schafft man mit dem Auto nicht). Aber dazu müssen auch hier vernünftige Nahverkehrspreise her. Tageskarte, Wochenkarte und Monatskarte.
            Ein Problem sehe ich gerade für junge Erwachsene. anscheinend gibts nach 3 Uhr keine Ausgehmöglichkeit mehr. So strömen alle wochends auswärts. Ich denke aber es gäbe am Ammersee genügend lokale, wenn die nur länger öffnen würden oder dürfen?
            Ein Hauptproblem für Junge und junge Familien
            ist der restriktive teuere Wohnungsmarkt.
            Hier wird überall seit Jahren gemauert.
            Stattdessen werden überflüssige Gewerbegebiete wie z.B. Romenthal geschaffen.
            In Schondorf verpasst man gerade eben wieder eine Chance hier günstgen Wohnraum zu schaffen.

  4. Genau deshalb sollten sich die Jungen mit ihren Themen einbringen. Sonst sprechen wieder nur die Alten für die Jungen.
    Und ich weiß aus meiner Jugend, die Forderungen des Elternsprechers war keineswegs deckungsgleich mit denen der Schülersprechern.
    Wir wollten in der Freistunde uns in der Stadt rumtreiben. Die Eltern forderten dagegen Anwesenheit, damit wir hier irgendeinen Blödsinn vom Aushilslehrer lernen sollten.
    Zu meiner Zeit war das Thema immer das selbe: Nix los, keine gute Musik. Blöde Sperrstunde. Nicht mal ne Nachtvorstellung im Kino.
    Wir durften wenigstens ab 16 schon rauchen, da wars dann doch nicht ganz so langweilig. Aber bitte was hindert die Jungbürger die Ergebnisse der Jungbürgerversammlungen hier mit einzubringen? Aus meiner Erfahrung wär die Antwort wohl gewesen: hey bringt ja doch nix (klar der Elternsprecher hatte sich gegü dem Schülersprecher immer durchgesetzt), oder welche Mädels kommen denn? Und zu guter letzt was gibt zu trinken? Am besten konnte man uns noch mit einem mit coolen Spruch motivieren: Auf gehts Freunde: NoRisk, NoFun!

    1. Deshalb empfehle ich um die Jugend in die Diskussion mit einzubinden die Plattform in Facebook zu registrieren.
      Und Einladungen dort zum mitdiskutieren zu versenden. Das Juze kann hier gerne helfen. Es kennt die Gruppen wohl am besten.

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